Infos zu Fukushima
Der unbeabsichtigte Ausstieg
(Quelle: taz, von Martin Fritz)
Atomkraft in Japan
Gut ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima hat Japan das letzte von über 50 Kraftwerken abgeschaltet. Doch die Atomlobby setzt auf einen Neuanfang.
Japan hat sich von der Atomkraft verabschiedet. Eher unbeabsichtigt und nur vorübergehend. Aber seit der Abschaltung von Reaktorblock 3 des Kraftwerks in der Stadt Tomari auf der Hauptinsel Hokkaido am Samstag produziert Japan kein einziges Watt Atomstrom mehr. (...)
Link: http://www.taz.de/...
Fukushima - Gefahr aus dem Abklingbecken
(Quelle: Spiegel, Markus Becker)
Fukushima
Gefahr aus dem Abklingbecken
In den Abklingbecken des havarierten Atomkraftwerks Fukushima lagern bis heute ungeheure Mengen heißer Brennstäbe, und damit hochgefährliches Material. Ein weiteres Erdbeben könnte eine neue Atomkatastrophe auslösen. Denn niemand weiß, wie stabil die Gebäude noch sind.
Ron Wyden ist in der Öffentlichkeit meist in Anzug und Krawatte zu sehen. Doch Anfang April hüllte sich der US-Senator in einen Strahlenschutzanzug und begutachtete die Ruinen des Kernkraftwerks Fukushima. Was er sah, machte ihn nervös. "Hunderte Tonnen Trümmer" seien auf dem Gelände des japanischen AKW verstreut, sagte Wyden dem US-Sender MSNBC. "Besondere Sorge" bereite ihm aber nicht die Unordnung, sondern die gewaltigen Mengen an nuklearem Brennstoff, die in den Abklingbecken in den oberen Stockwerken der Reaktorgebäude lagern...
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Atomruine Fukushima: Probleme ohne Ende
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- Erstellt am Freitag, 16. Dezember 2011 16:47
(Quelle: ContrAtom - 16.12.2011)
Fukushima
Atomruine Fukushima: Probleme ohne Ende
In der Atomruine Fukushima Daiichi soll der cold shutdown gelungen sein, die kontrollierte Abschaltung. Doch der Begriff trügt: Die Situation ist nicht unter Kontrolle. Eine Untersuchungskommission fordert, dem Betreiber TEPCO die Aufsicht über die Ruine zu entziehen.
Seit dem 24. März 2011 arbeitet eine unabhängige Kommission daran, den Hergang der Katastrophe von Fukushima aufzuklären. Sie wird vom früheren japanischen Premierminister Yukio Hatoyama geleitet und soll auch den derzeitigen Zustand der Reaktoren untersuchen.
Zusammen mit seinem Kollegen Tomoyuki Taira hat Hatoyama jetzt einen Kommentar im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht. Darin fordert er, dem Betreiber TEPCO die Aufsicht über die Atomruinen zu entziehen. TEPCO kann viele Fragen nicht beantworten. Mehr noch: Es entsteht der Eindruck, Aufklärung sei gar nicht gewünscht. (...)
Artikel: http://www.contratom.de...
Greenpeace: Japanische Regierung verharmlost Fukushima
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- Erstellt am Freitag, 16. Dezember 2011 16:27
(Quelle: greenpeace magazin - 16. Dezember 2011, 14:03 )
Fukushima
Greenpeace: Japanische Regierung verharmlost Fukushima
Berlin (dpa) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat der japanischen Regierung vorgeworfen, die Gefahren in Fukushima zu verharmlosen.
Der Atomenergieexperte der Organisation, Heinz Smital, sagte der Nachrichtenagentur dpa am Freitag, mit der Erklärung, die Atomruine sei sicher, gehe es Tokio darum, die Bevölkerung zu beruhigen. «Tatsächlich wird man noch Jahrzehnte mit Problemen von dieser Anlage zu kämpfen haben. Die Gebiete werden noch über Jahrzehnte radioaktiv kontaminiert sein.»
Neun Monate nach dem GAU von Fukushima hatte die japanische Regierung erklärt, die Reaktoren in Fukushima Daiichi seien in einer Kaltabschaltung («cold shutdown») unter Kontrolle gebracht worden. (...)
Artikel: http://www.greenpeace-magazin.de/...
Einer gegen Tepco
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- Erstellt am Montag, 12. Dezember 2011 17:57
(Quelle:zeit.de )
Fukushima
Fukushima: Kommunalpolitiker fordert in Japan Staat und Nuklearindustrie heraus
Mit Gummistiefeln und Geigerzähler: Ein Kommunalpolitiker fordert in Japan Staat und Nuklearindustrie heraus.
Iwaki/Tokyo - Im Gedränge ist der Ratsherr kaum zu erkennen. Auch, weil er vollkommen vermummt ist: doppelter Mundschutz, kompletter Regenanzug, Gummistiefel. Es ist neun Uhr morgens im Bezirksbüro Onahama der Stadt Iwaki. Iwaki ist mit 340.000 Einwohnern die größte Stadt in der Nähe der Atomkraftwerke von Fukushima. Von hier sind es noch 45 Kilometer bis zu den Radioaktivität leckenden Atommeilern. Im Bezirksbüro, wo wir den Ratsherrn Kazuyoshi Sato treffen, herrscht bereits hektisches Treiben. Das Erdgeschoss ist überfüllt von Leuten, die Wiederaufbauhilfe, Entschädigung oder auch nur Jodtabletten verlangen.(...)
Artikel: http://www.zeit.de...

Abklingbecken