Anti Atom News

Entgleister Uranzug war auch mit einem Castorbehälter beladen

(Quelle: Cécile, blog.eichhoernchen.de)

Atomtransport

Nach Informationen französischer AtomkraftgegnerInnen und Gewerkschlafter von SUD-Rail war der entgleiste Uranzug auch mit einem Castorbehälter beladen.

Castor-Entgleist-21-01-13 Castorbehaelter Saint-Rambert d'Albon, janv. 2013

Die Informationen über den am Montag entgleisten Atommüllzug sickern nur langsam durch. Dank der Bemühung von AtomkraftgegnerInnen und der französischen Eisenbahngewerkschaft SUD-Rail werden nun Details bekannt. Seitens der für den Transport verantwortlichen Firma AREVA wurde stets kommuniziert, es habe keine Gefahr bestanden, Uranoyd sei sehr schwach radioaktiv. Nun wurde bekannt, dass der Zug nicht nur mit Uranoxyd beladen war: Ein Castorbehälter mit hoch strahlendem Müll war Teil des Convois.

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Uranzug nach Almelo/Gronau in Frankreich entgleist

(Quelle: Anti Atom Netzwerk)

Urantransport

Zur Zeit ist noch nicht sicher bestätigt, ob der Zug mit dem Ziel nach Deutschland (UAA Gronau) oder Holland (UAA Almelo) unterwegs ist, beide werden von der Urenco betrieben.

Sein Ziel kann nach Angaben des BBU auch das zentrale "Zwischenlager" der COVRA sein, das "Zwischenlager" für Uranoxid in Gronau soll erst 2014 in Betrieb gehen. Gestartet ist der Zug anscheinend in Tricastin (AKW Standort in Südfrankreich, die UAA von Pierrelatte ich gleich nebenan) und er ist wahrscheinlich mit Uran-Oxid (U3O8) beladen, was etwas stabiler als Uranhexafluorid (UF6) ist, womit zahlreiche Transporte zwischen Frankreich und Deutschland beladen sind.

Der Unfall ereignete sich in Saint-Rambert d'Albon (Drôme-Departement in Südfrankrieich) gegen 17:30 Uhr am Montag. In einer Mitteilung spricht die Firma AREVA von "erreur mécanique". Ursache für die Entgleisung soll die Fehlstellung einer Weiche bei Rangierarbeiten gewesen sein, es wurde laut AREVA anscheinend keine Radioaktivität freigesetzt.

Weitere Infos:

Peter Altmaier in Lüchow - Unsere Forderungen: Ehrliche Endlagersuche statt Gorleben-Lüge!

(Quelle: von Angelika Blank, wendland-net)

Gorleben

Altmaier: Bundesweite Endlagersuche im Konsens

images altmaier-im-wendlandFoto / Björn Vogt : Bundesumweltminister Altmaier sah sich bei seinem Besuch in Lüchow flugs von rund einhundert Demonstranten umringt.

Zu einer inhaltlichen Positionierung wollte Bundesumweltminister Altmaier sich bei der nachmittäglichen Pressekonferenz im Lüchower Gildehaus nicht hinreißen lassen – bei der Suche nach einem geeigneten Endlager für atomaren Müll müssten aber auch andere Bundesländer einbezogen werden.

Rund 150 GorlebengegnerInnen hatten den Minister am Montag Nachmittag vor dem Gildehaus erwartet. Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Parteien und Anti-AKW-Initiativen machte vor mehreren Dutzend Journalisten deutlich, worum es ihnen bei der Endlagerproblematik geht: einig waren sie sich darin, dass einen gesellschaftlichen Konsens geben müsse, wenn es um die Frage eines Endlagerstandorts geht. „Lug und Trug müssen endlich aufhören“, forderte zum Beispiel Martin Donat, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz.

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Bundesregierung will weiter für Bau von AKWs im Ausland bürgen

(Quelle: der Spiegel)

Atombürgschaft

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» auch in Zukunft mit deutschen Steuergeldern für den Bau von Atomkraftwerken im Ausland bürgen. Das gehe aus einem Schreiben an den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung hervor, das bald verschickt werden solle, berichtet das Blatt in seiner neuesten Ausgabe.

Das Gremium, das die Nachhaltigkeitsstrategie der Regierung parlamentarisch begleitet, hatte sich Ende 2012 dafür ausgesprochen, angesichts des deutschen Atomausstiegs keine Hermes-Bürgschaften für Kernkraftwerkprojekte im Ausland mehr zu vergeben. Der «Spiegel» zitiert nun aus dem Brief von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), dass man an der bisherigen Förderpraxis festhalte, weil die Energiewende nur «die nukleare Stromerzeugung im Inland betrifft».

Ausnahmegenehmigungen von Bremen abgelehnt

(Quelle: radioBremen)

Atomtransporte über Häfen

Der Bremer Senat hat vier beantragte Ausnahmegenehmigungen für Atomtransporte über bremische Häfen abgelehnt.

Nach Angaben der Wirtschaftsbehörde hatten zwei Spezialfirmen die Anträge gestellt. Der Senat begründet seine Ablehnung mit dem Hafenbetriebsgesetz, dass seit einem Jahr die Abwicklung von Atomtransporten über die Häfen im Bundesland Bremen verbietet. (...)

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Demo und Festnahmen in Jaitapur

(Quelle: stilllegen.blogsport.de)

Indien

Mehrere Tausend Menschen haben am 2.Januar 2013 gegen den Bau einer Atomanlage im westindischen Jaitapur demonstriert. Nach Presseberichten wurden dabei 2000 Menschen festgenommen.

Da die Demonstration verboten worden war, hatten die AKW-GegnerInnen mit Massenfestnahmen gerechnet, „Jail bharo“ (in etwa „Füllt die Gefängnisse!“) ist in Indien eine gängige Aktionsform des gewaltfreien Massenprotests.

Die Demonstrierenden in Jaitapur haben sich vorgenommen, den Bau der Atomanlage mit Straßenblockaden zu verhindern. Sie beziehen sich dabei auf den Widerstand im südindischen Kudankulam. Dort war es mit Blockadeaktionen gelungen, den Bau des AKWs für ein halbes Jahr zu unterbrechen.

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Beim Atom-GAU stößt Europa an seine Grenzen

(Quelle: Von: Christian Rein, Aachen/Maastricht/Lüttich)

Internationale Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz

Im Fall eines schweren nuklearen Unfalls in einem der benachbarten Kernkraftwerke ist die internationale Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz mangelhaft.

Protest gegen AKW Tihange

Demonstration in Maastricht
Datum: 12.01.2013
Beginn: 14:00 Uhr

Infos: weiterlesen

Die Bundesregierung hat aber beispielsweise mit Belgien kein bilaterales Abkommen für eine Nuklearsicherheitskommission. Insgesamt liegen fünf ausländische Kernkraftwerke näher an Aachen als der nächstgelegene deutsche AKW im Emsland, von Aachen Luftlinie, 207 Kilometer entfernt. Das am nächsten gelegene Kernkraftwerk befindet sich in Tihange bei Lüttich, Luftlinie 65 Kilometer entfernt. (...)

Artikel Link: www.aachener-zeitung.de

Geheimsache Atomabkommen Atomkonzerne Areva und EDF mit dem chinesischen Unternehmen CGNPC

(Quelle: taz.de)

Frankreich

KOOPERATION - Die französischen Konzerne Areva und EDF haben offenbar einen Vertrag mit dem chinesischen Unternehmen CGNPC abgeschlossen. Wer zu viel danach fragt, bekommt Ärger

Seyfried zur AtomlobbySeyfried zur AtomlobbyEin geheim gehaltenes Abkommen der französischen Atomindustrie mit China sorgt in Frankreich für Aufregung. Ängste vor einem möglichen Technologietransfer nach China werden laut. Am Donnerstag fühlte sich der Stromkonzern EDF genötigt, zu erklären, dass "ergänzende" Vereinbarungen zum geistigen Eigentum geschlossen würden. Auch habe die sozialistische Regierung dem Abkommen mit China "explizit" zugestimmt.

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AKW Grohnde auch 2012 Störfall-Spitzenreiter – AKW mit rissanfälligem Stahl tickende Zeitbombe!

(Quelle: contrAtom)

AKW Grohnde

Das AKW Grohnde hält auch im Jahr 2012 mit 231 Störfall-Meldungen seit der Inbetriebnahme 1984 den Negativ-Rekord unter den neun noch in Deutschland laufenden Atomkraftwerken. Das geht aus einer Statistik des Bundesamtes für Strahlenschutz hervor.

AKW GrohndeAm 11. April 2012 ist bei der Revision des AKWs aufgefallen, dass Dübel am AKW Grohnde locker sind: Bei einer Überprüfung wurden in einem nachgerüsteten Anlagenbereich nicht spezifikationsgerecht gesetzte Dübel gefunden. Die Ursache wird auf ungenügende Montagevorschriften zurückgeführt. Zur Sanierung wurden Dübelplatten ersetzt und Dübel eines anderen Typs eingesetzt. Die Dübelverbindungen haben die Aufgabe, bei Störfällen (z.B. einem Erdbeben) spezifizierte Lasten abzutragen.

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