Berichte, Medien
Hafenblockade in Hamburg
Gegenstrom.13, die Hafenblockade in Hamburg - 10. Mai 2013
Andreas Conradt / PubliXviewinGEin großes Bündnis aus Umweltschutzorganisationen und -initiativen hat sich erstmals zum Hamburger Hafengeburtstag zur Aktion "gegenstrom.13" zusammengeschlossen. Mit einer einstündigen Blockade der Elbe im Kerngebiet des Hamburger Hafens hat "gegenstrom.13" gegen die Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks in HH-Moorburg protestiert. Gleichzeitig wurde auf die menschenunwürdigen Bedingungen beim Abbau der Kohle in Kolumbien aufmerksam gemacht. In Bogota fand zeitgleich ebenfalls eine Demonstration statt.
Das Feuer des Prometheus - Erinnerung an Robert Jungk
(Quelle: Frankfurter Allgemeine, von Doron Rabinovici)
100. Geburtstag von Robert Jungk
Robert Jungk erkannte als einer der ersten die Gefahren des Atomzeitalters. Seine Gedanken inspirierten ein ganze Generation. Eine Erinnerung aus Anlass seines hundertsten Geburtstags. (von Doron Rabinovici)
Er prägte das Denken meiner Jugend. Meine Freunde und ich lasen seine Bücher. Wir stritten über seine Thesen. Er bot die Legitimation für unser Engagement, und es war wohl nicht unwichtig für uns, Mitglieder einer jüdischen Jugendbewegung, von seiner Herkunft, von seiner Flucht vor den Nazis und von seinem Antifaschismus zu wissen. Robert Jungk hatte im Exil überlebt und in der „Weltwoche“ gegen Hitler angeschrieben, war im Kalten Krieg zum Zukunftsforscher, zum Rebellen und zum Visionär geworden. Von 1945 an kämpfte er schon gegen die nukleare Aufrüstung und seit den sechziger Jahren gegen die Atomkraft. 1992 machten ihn die österreichischen Grünen zu ihrem Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten. Robert Jungk fand neue Wörter für die Fragen, die uns beschäftigten. Er sagte „Atomstaat“ und rüttelte uns damit auf. Letztlich war er es, der mich mit seinen Büchern und mit seinen Reden auch zu meiner ersten essayistischen Übung, zu einem jugendlich stürmischen Aufsatz, inspirierte. (...)
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Versenkt und Vergessen: Atommüll vor Europas Küsten [YouTube]
Mit Schlauchbooten protestierten Umweltaktivisten gegen die Verklappung von Atommüll auf hoher See. Fässer mit radioaktiven Abfällen wurden über Bord geworfen. Manche trafen sogar die Boote der Aktivisten.
Erst in den 80er Jahren, als die Öffentlichkeit erfuhr, was da auf See geschah, wurde der öffentliche Druck immer größer. Seit 1995 ist es weltweit verboten, Atommüll von Schiffen aus ins Meer zu werfen. Es ist aber immer noch erlaubt, radioaktives Abwasser von Land aus über Rohrzugängen ins Meer einzuleiten. Und genau das geschieht jeden Tag. Wiederaufarbeitungsanlagen pumpen flüssigen Atommüll in die Irische See und in den Ärmelkanal.
Heute sind mehr als 100.000 Tonnen radioaktiver Abfälle, die auf dem Meeresgrund vor Europa liegen, längst vergessen. Früher wurden die Versenkungsgebiete regelmäßig untersucht und Meeresboden, Wasser und Fische auf Radioaktivität kontrolliert. Tatsächlich fanden Forscher dabei Radionuklide, die darauf hindeuten, dass Fässer leckgeschlagen sind. In Fischen wurden Spuren von Plutonium gefunden. Doch dann stellten die Regierungen die Untersuchungen in der Umgebung der sogenannten "Dumping Grounds" einfach ein. Welche Gefahren gehen heute von diesen Fässern aus?
Weitere Infos:
YouTube Video: Fukushima-Anti-Atom-Aktion am 11.März 2013
Zum zweiten Jahrestag vom 11. März (des Supergaus) fand in Fukushima eine Demonstrationsversammlung ("Fukushima-Anti-Atom-Aktion am 11.März 2013") statt.
Die HauptinitiatorInnen waren die "Fukushima-Frauen gegen AKW". Zuerst wurde eine Versammlung im Großsaal des Erziehungshauses der Präfektur Fukushima abgehalten und dann demonstrierten die Teilnehmer energisch durch die Stadt.
Fukushima und die Folgen
(Quelle: weltnetz.tv)
Fukushima
Henrik Paulitz (IPPNW) über die Auswirkungen der Atomkatastrophe in Japan vor zwei Jahren und die Politik der Weltgesundheitsorganisation. (10.03.2013)
Zum zweiten Jahrestag der Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan sprach weltnetz.tv mit Henrik Paulitz, Mitautor des Berichtes der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW über die „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“. „Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden.“ (IPPNW) Die Ergebnisse des IPPNW-Berichtes stehen außerdem in deutlichem Widerspruch zum Fukushima-Report der Weltgesundheitsorganisation WHO, der am 28. Februar vorgelegt wurde: (...)
Artikel: Fukushima und die Folgen
Weitere Infos:
Video: Menschen- und Aktionskette um das AKW Grohnde
(Quelle: .ausgestrahlt)
Mehr als 20.000 Menschen beteiligten sich rund um das AKW Grohnde an Aktionen in Erinnerung an die Fukushima-Katastrophe und für schnelleres Abschalten.
Pressekonferenz und Spendenübergabe von Kazuhiko Kobayashi
Vom 18. Okt. bis zum 22. Nov. 2012 hatte Kazuhiko Kobayashi eine Anti-Atom-Vortragsreise in Deutschland, Schweiz und Frankreich und sammelte gleichzeitig Spenden für eine Fukushima-Klinik. Im YouTube Video übergibt er am 14. Dez. 2012 die gesammelten Spenden an dem Verantworltichen der Klinikverwaltung. Der Redebeitrag, den er auf der Pressekonferenz hält, ist deutlich und wütend.
Weitere Artikel:
PubliXviewinG-Fotos: Altmaier im Wendland - 21.01.2012
Am 21. Januar 2012 besucht Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) das Wendland, um für das Endlagersuchgesetz zu werben. Vor dem Gildehaus in Lüchow, in dem am Abend eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Altmaier stattfindet, versammeln sich bereits am Nachmittag zahlreiche Aktivisten, um den Minister gebührend zu empfangen.
PubliXviewinG: http://www.publixviewing.de/Bildershow
Buchhinweis: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv IV
(Quelle: laika-verlag)
Literaturhinweis
Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
Verlag: Laika-Verlag (Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3942281260
ISBN-13: 978-3942281263
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