Berichte, Medien
Quarks & Co: Fukushima ein Jahr danach - vom 06.03.2012
Am 11. März 2011 arbeitet zufällig eine Gruppe deutscher Materialprüfer im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi. Gorden Hünies und seine Kollegen sind im Block vier des Kernkraftwerks als die Erde mit der Stärke 9,0 bebt. Sie erleben, wie es zu dem Unfall in den Kraftwerk kommt.Nachdem zunächst das Stromnetz zusammenbricht,zerstört der folgende Tsunami die wichtigen Notstromversorgungen, so dass die Kühlsysteme des Kraftwerks nach und nach ausfallen.Der Druck in den Sicherheitsbehältern steigt, so dass Wasserstoffexplosionen eins und drei zerreißen und radioaktives Material in die Umgebung verteilt. Im Film erfahren Sie die Details der Atomkatastrophe und wie Gorden Hünies den Unfall erlebt hat.
atomwaffenfrei.jetzt
AntiAtomBerlin unterstützt gerne eine Kampagne, die sich für eine Verbot von Atomwaffen einsetzt. Die neue deutsche Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen "atomwaffenfrei.jetzt" (deutscher Partner von ICAN) wird am 26. März 2012 starten.
Mehr Infos auf: http://www.atomwaffenfrei.de/
Medienhinweis: 6. März 2012 ARTE Themenabend Fukushima
arte-Themenabend
zum Jahrestag:
Fukushima - Die Wahrheit hinter dem Super-GAU
Dienstag, 6. März / 20.15 Uhr / Wiederholung: 8. März / 10:30 Uhr
Deutschland, 2012, 52 Minuten, arte / NDR
Buch und Regie: Peter F. Müller, Michael Mueller, Philipp Abresch
Kamera: Klaus Sturm, Andi Pattke
In kaum einem Land der Erde ist der Glaube an die Sicherheit der Kernenergie so tief verwurzelt wie in Japan. Und in kaum einem anderen Land der Erde ist die Verflechtung zwischen Nuklearindustrie, Regierung und Aufsichtsbehörden so stark wie in Japan. Als das Erdbeben und der Tsunami die Reaktoren im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi zerstörten und es zum Super-GAU kam, wurde das ganze Land in seinen Grundfesten erschüttert.
Die Dokumentation geht der Frage nach, was in den Reaktorblöcken 1 bis 4 des Atomkraftwerks tatsächlich passiert ist, und inwieweit die Verantwortlichen in Japan die Details und den Umfang der Katastrophe vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit verborgen haben und bis heute verbergen. Mit Hilfe internationaler Experten analysieren die Filmemacher die tatsächlichen Abläufe am Tag der Havarie sowie in den Wochen danach und zeichnen ein Bild des Krisenmanagements der japanischen und internationalen Atomlobby, die alles daran setzt, dass auch nach dem Super-GAU das globale Multimilliardengeschäft mit der Kernenergie weitergehen kann.
Minamisanriku - Schicksal einer Stadt
Dienstag, 6. März / 23:35 Uhr / Wiederholung: 8.März / 11:20 Uhr
Deutschland, 2012, 52 Minuten, arte / NDR
Buch und Regie: Peter F. Müller, Michael Mueller
Kamera: Klaus Sturm
Am härtesten traf die Katastrophe Minamisanriku im Nordosten der Insel Honshu. Fast tausend Tote und Vermisste, rund 3.300 zerstörte Häuser, insgesamt fast 700.000 Tonnen Trümmer. Die Stadt hatte praktisch aufgehört zu existieren. Das Symbol des Untergangs von Minamisanriku ist eine Stimme, die Stimme von Miki Endo. Die junge Frau war im Amt für Katastrophenschutz für die Lautsprecherdurchsagen an die Bevölkerung zuständig. Sie wusste von der Monsterwelle, die auf sie zuraste, doch sie blieb an ihrem Platz in der Sendezentrale. Sie warnte ihre Mitbürger so lange, bis es für sie selbst keine Rettung mehr gab. Miki Endo starb in den meterhohen Fluten. Sie wurde 24 Jahre alt. Ihre Eltern überlebten, weil sie die Stimme ihrer Tochter hörten und ihrer Aufforderung folgten. Sechs Wochen lebten sie im Ungewissen, erst dann wurde Miki Endos Leiche aus dem Meer geborgen.
Die Dokumentation hat über das Jahr das Schicksal ihrer Eltern und anderer Menschen in Minamisanriku verfolgt. Da sind der Werftbesitzer Takahashi, der Gemüsebauern Haga und andere Einwohner, die die Katastrophe überlebten und sich in den Trümmern ihrer Heimatstadt eine neue Existenz aufbauen müssen. Sie geben nicht auf und wollen beweisen, dass sie nicht nur überlebt haben, sondern, dass es ein neues Leben nach dem Tsunami gibt und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen.
K E R N K R A F T - „ Das Märchen"
Ausstellung: K E R N K R A F T „Das Märchen" - 8. März bis 4. April im Rathaus Kreuzberg
(Quelle: ARD. von Peter Kujath)
Reportage aus Fukushima I
Eindrücke aus dem Zentrum des Super-GAU
Infolge des Erdbebens und des Tsunamis ereignete sich in Japan eine der größten atomaren Katastrophen der Menschheit: der Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima. Ein Jahr danach hat der Betreiber Tepco Journalisten zu einer Besichtigung des Geländes eingeladen. Auch der ARD-Hörfunk war mit dabei.
Es ist beinahe ein Jahr her, dass der Tsunami im Atomkraftwerk Fukushima 1 die Stromversorgungen kappte, den Kühlkreislauf außer Kraft setzte und damit eine Kernschmelze in den Blöcken 1 bis 3 auslöste.(...)
ARD Artikel: http://www.tagesschau.de/...
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Berliner Kinostart am 15. März 2012 - RADIOACTIVISTS
Termin: So, 18.03.2012, 18.15h
Ort: Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, Berlin-Prenzlauer Berg
Vorführung in Anwesenheit der Regisseurinnen
RADIOACTIVISTS – Protest in Japan since Fukushima
Ein Film, der die in der Folge der Katastrophe von Fukushima entstandene Protestbewegung begleitet. Eine Bewegung, die über den Protest gegen die Atomenergie hinausgeht und einen tiefgehenden Bruch in der japanischen Gesellschaft markiert.
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PubliXviewinG - 35 Jahre Gorleben, 35 Jahre Widerstand - 35 Jahre erfolgreicher Widerstand - 26. Februar 2012
Rund 200 AktivistenInnen haben am 26. Februar 2012 an die Benennung Gorlebens zum Standort für ein nukleares Entsorgungszentrum vor 35 Jahren erinnert. "Viele von denen, die 1977 schon dabei waren, haben bei der Kundgebung gesprochen", sagte die Vorsitzende der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Kerstin Rudek. Niedersachsens damaliger Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) hatte am 22. Februar 1977 verkündet, dass in Gorleben ein Endlager, eine atomare Wiederaufarbeitungsanlage (WAA), mehrere Zwischenlager und eine Brennelementefabrik gebaut werden sollten.
PubliXviewinG: http://www.publixviewing.de/...
NDR Bericht: http://www.ndr.de/regional/...
Autobahn-Aktions-Tag gegen Atomtransporte - 25.02.2012
Im März 2012 wird ein Atomtransport mit 16 plutoniumhaltigen Brennstäben durch Niedersachsen fahren, um das AKW Grohnde mit den sehr gefährlichen MOX-Brennstäben zu beliefern. Insgesamt werden auf drei LKW rund 400 kg Plutonium transportiert. Nur wenige Milligramm davon können ausreichen, ganze Landstriche verseuchen. Die Initiative "Grohnde abschalten" hat dagegen mit einem Autobahn-Aktions-Tag protestiert.
PubliXviewinG: http://www.publixviewing.de/...
PublXviewing - Atommüllentsorgung im Eimer - 23. Februar
Unter dem Motto "Morsleben, Asse, Gorleben - Atommüllentsorgung im Eimer" haben Demonstranten darauf aufmerksam gemacht, dass alle bisherigen Endlagerprojekte in Deutschland gescheitert sind und ein Neustart der Suche nur ohne Gorleben möglich ist.
PubliXviewinG: http://www.publixviewing.de/...