Berichte, Medien
Greenpeace: Japanische Regierung verharmlost Fukushima
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- Erstellt am Freitag, 16. Dezember 2011 16:27
(Quelle: greenpeace magazin - 16. Dezember 2011, 14:03 )
Fukushima
Greenpeace: Japanische Regierung verharmlost Fukushima
Berlin (dpa) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat der japanischen Regierung vorgeworfen, die Gefahren in Fukushima zu verharmlosen.
Der Atomenergieexperte der Organisation, Heinz Smital, sagte der Nachrichtenagentur dpa am Freitag, mit der Erklärung, die Atomruine sei sicher, gehe es Tokio darum, die Bevölkerung zu beruhigen. «Tatsächlich wird man noch Jahrzehnte mit Problemen von dieser Anlage zu kämpfen haben. Die Gebiete werden noch über Jahrzehnte radioaktiv kontaminiert sein.»
Neun Monate nach dem GAU von Fukushima hatte die japanische Regierung erklärt, die Reaktoren in Fukushima Daiichi seien in einer Kaltabschaltung («cold shutdown») unter Kontrolle gebracht worden. (...)
Artikel: http://www.greenpeace-magazin.de/...
Einer gegen Tepco
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- Erstellt am Montag, 12. Dezember 2011 17:57
(Quelle:zeit.de )
Fukushima
Fukushima: Kommunalpolitiker fordert in Japan Staat und Nuklearindustrie heraus
Mit Gummistiefeln und Geigerzähler: Ein Kommunalpolitiker fordert in Japan Staat und Nuklearindustrie heraus.
Iwaki/Tokyo - Im Gedränge ist der Ratsherr kaum zu erkennen. Auch, weil er vollkommen vermummt ist: doppelter Mundschutz, kompletter Regenanzug, Gummistiefel. Es ist neun Uhr morgens im Bezirksbüro Onahama der Stadt Iwaki. Iwaki ist mit 340.000 Einwohnern die größte Stadt in der Nähe der Atomkraftwerke von Fukushima. Von hier sind es noch 45 Kilometer bis zu den Radioaktivität leckenden Atommeilern. Im Bezirksbüro, wo wir den Ratsherrn Kazuyoshi Sato treffen, herrscht bereits hektisches Treiben. Das Erdgeschoss ist überfüllt von Leuten, die Wiederaufbauhilfe, Entschädigung oder auch nur Jodtabletten verlangen.(...)
Artikel: http://www.zeit.de...
Pyramide Hitzacker - 27. November 2011
Am Sonntagmorgen 7:00 Uhr ketten sich vier Mitglieder der bäuerlichen Notgemeinschaft in einer Betonpyramide auf den Gleisen fest. Erst nach zwei Stunden rücken Spezialkräfte an. Die Polizei musste trotz Spezialisten kapitulieren, nach 14 Stunden befreiten sich die AktivistInnen selbst - wegen Gefährdung durch das unsachgemäße Vorgehen der Polizei. Während der Aktion versammelten sich viele AktivistenInnen am Streckenabschnitt und beteiligten sich an einer großen Gleisblockade. Eine rundum erfolgreiche Aktion, die Mitglieder der bäuerlichen Notgemeinschaft können damit wirklich zufrieden sein.
Fukushima: Freisetzungen unmittelbar nach Erdbeben – vor Tsunami
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- Erstellt am Freitag, 11. November 2011 16:10
(Quelle: IPPNW)
IPPNW-Presseinformation vom 25.10.2011
Fukushima: 2,5-mal mehr radioaktives Xenon als durch Tschernobyl freigesetzt
Studie: Freisetzungen unmittelbar nach Erdbeben – vor Tsunami
Ein internationales Forscherteam aus Norwegen, Österreich, Spanien und den USA kommt in einer am 21. Oktober veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass durch den Super-GAU in Fukushima 2,5-mal so viel radioaktives Edelgas Xenon-133 freigesetzt wurde wie durch Tschernobyl. Es gibt laut Studie zudem „starke Hinweise“ darauf, dass die Freisetzung am 11. März 2011 infolge des Erdbebens bereits gegen 15 Uhr japanischer Zeit und somit noch vor dem Eintreffen des Tsunami begann. Für die Wissenschaftler ein Hinweis für „strukturelle Schäden“ an den Reaktoren durch die Einwirkungen des Erdbebens um 14.46 Uhr.(...)
Artikel: http://www.ippnw.de/...
Fukushima-Bericht-Mit Autobatterien gegen die Kernschmelze
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- Erstellt am Dienstag, 08. November 2011 00:12
(Quelle:Holger Dambeck )
Fukushima-Bericht
Ein US-Fachmagazin hat erstmals ausführlich dokumentiert, was genau am Tag des Tsunamis im japanischen Atomkraftwerk Fukushima geschah. Selbst die Notstromversorgung brach zusammen, die Kühlsysteme versagten - die Angestellten im Kontrollraum versuchten, die Anlage im Blindflug zu steuern.
(...) Ohne funktionierende Anzeigen wussten die Angestellten nicht, wie der Wasserstand in den Reaktoren war, welcher Druck herrschte. Als die Tepco-Mitarbeiter begriffen, in welch dramatischer Situation sie sich befanden, rannten sie zu den Autos, die nicht vom Tsunami getroffen waren, und bauten deren Batterien aus, um den Kontrollraum wieder mit Strom versorgen zu können.(...)
Spiegel Online Artikel: http://www.spiegel.de/...
Anzeichen für Kernspaltung im AKW Fukushima
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- Erstellt am Mittwoch, 02. November 2011 12:08
(Quelle:zeit.de )
News zu Fukushima
Anzeichen für Kernspaltung im AKW Fukushima
In Reaktor 2 der Atomanlage Fukushima-1 haben Messgeräte frische Spaltprodukte entdeckt. Betreiber Tepco gelingt es bislang mit Borsäure eine Kettenreaktion zu vermeiden.
(...) Sonden hatten die Edelgase Xenon 133 und Xenon 135 aufgespürt. Sie sind Nebenprodukte, die nach der Kernspaltung von Uran 235 entstehen, dem Brennstoff in vielen Atomreaktoren. (...)
Artikel: http://www.zeit.de/wissen/2011-11/japan-atomkraft-kernschmelze
Fotoausstellung des Umbruch-Bildarchiv
Fotoausstellung
Fotoausstellung des Umbruch-Bildarchiv
„CastorNix- Widerstand im Wendland gegen Castor-Transporte 1996 bis 2010“
Fotoausstellung des Umbruch-Bildarchiv vom 08. November bis 04. Dezember 2011 im Regenbogen Café
Ende Nov. 2011 wird der nächste Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben erwartet und es wird (hoffentlich) wieder Protest- und Widerstandsaktionen geben. Die Ausstellung von Fotos vom Widerstand gegen die Transporte aus den letzten Jahren aus dem Umbruch-Bildarchiv Berlin soll die Mobilisierung gegen den Transport in diesem Jahr unterstützen.
Zur Eröffnung am Dienstag., 08. November wird um 19:00 Uhr im Kino der Regenbogenfabrik eine Informationsveranstaltung stattfinden; mit Informationen zum bevorstehenden Transport, Hinweisen zu polizeilichen und juristischen Fragen / Gefahren und zum persönlichen Umgang in Extremsituationen.
Es nehmen teil: Ermittlungsausschuss (EA Wendland angefragt), „Out of Action“ sowie Anti-Atom-Plenum Berlin.
Austritt von radioaktivem Wasser am AKW Fukushima
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- Erstellt am Freitag, 21. Oktober 2011 11:06
(Quelle: ContrAtom)
News zu Fukushima
Austritt von radioaktivem Wasser am AKW Fukushima
Drei Tonnen radioaktives Wasser in der Anlage des AKW Fukushima Daiichi ausgetreten: Wie bekannt wurde teilte TEPCO bereits am Dienstag mit, dass drei Tonnen radioaktives Wasser aus einer Einheit ausgetreten sind in der hochgradig radioaktiv belastetes Wasser gereinigt wird.
Der Austritt des Wassers wurde an der Cäsiumreinigungsanlage des US-Herstellers Kurion festgestellt. Ursache und genaue Stelle des Lecks werden untersucht. Die ausgetretene Wassermenge habe eine Belastung von Cäsium-137 in Höhe von 290.000 Becquerel pro Kubikzentimeter aufgewiesen (...)
Artikel: http://www.contratom.de/...