Medien - Fukushima
Fukushima und die Folgen
(Quelle: weltnetz.tv)
Fukushima
Henrik Paulitz (IPPNW) über die Auswirkungen der Atomkatastrophe in Japan vor zwei Jahren und die Politik der Weltgesundheitsorganisation. (10.03.2013)
Zum zweiten Jahrestag der Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan sprach weltnetz.tv mit Henrik Paulitz, Mitautor des Berichtes der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW über die „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“. „Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden.“ (IPPNW) Die Ergebnisse des IPPNW-Berichtes stehen außerdem in deutlichem Widerspruch zum Fukushima-Report der Weltgesundheitsorganisation WHO, der am 28. Februar vorgelegt wurde: (...)
Artikel: Fukushima und die Folgen
Weitere Infos:
Pressekonferenz und Spendenübergabe von Kazuhiko Kobayashi
Vom 18. Okt. bis zum 22. Nov. 2012 hatte Kazuhiko Kobayashi eine Anti-Atom-Vortragsreise in Deutschland, Schweiz und Frankreich und sammelte gleichzeitig Spenden für eine Fukushima-Klinik. Im YouTube Video übergibt er am 14. Dez. 2012 die gesammelten Spenden an dem Verantworltichen der Klinikverwaltung. Der Redebeitrag, den er auf der Pressekonferenz hält, ist deutlich und wütend.
Weitere Artikel:
Fukushima-Ausnahmezustand als Normalität
(Quelle:Von Jürgen Döschner, WDR)
Fukushima
Zwei Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima
Knapp zwei Jahre nach der dreifachen Kernschmelze im AKW Fukushima ist die Katastrophe aus den Schlagzeilen verschwunden. Wohl auch deshalb, weil die Betreiberfirma Tepco stets den Eindruck vermittelt, sie habe die Lage im Griff. Dabei ist der Ausnahmezustand zur Normalität geworden.
Straßensperren, Flugverbot, stillgelegte Bahnstrecken, Arbeiter in Schutzanzügen und Atemmasken, verlassene Häuser, Schulen, Einkaufszentren - Fukushima, das Atomkraftwerk Daiichi und die Zone 20 Kilometer darum herum: eine Region im dauerhaften Ausnahmezustand, hermetisch abgeriegelt von der Öffentlichkeit. Was hier geschieht, wer hier hin darf, was er zu sehen, zu hören bekommt, das alles bestimmt allein die Firma Tepco. Ob Journalisten, Politiker oder hochrangige Vertreter der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA): Ohne das O.K. von Tepco kommt niemand auch nur in Sichtweite der Reaktorruinen. Schon das allein zeigt: Fukushima ist weit entfernt von jeder Normalität. (...)
WDR Artikel: Ausnahmezustand als Normalität
Japans neuer Premier setzt auf Atomkraft
(Quelle: n-tv)
Japans Atomlobby
Japans Premier für neue Reaktoren
Der Machtwechsel in Japan scheint auch eine Änderung in der Atompolitik zu sein. Anders als die Vorgängerregierung will der neue Premier Abe das auf Eis gelegte Atomprogramm wieder aufnehmen. Er spricht sich öffentlich für den Bau neuer Reaktoren aus.
Trotz des öffentlichen Widerstands gegen die Atomkraft infolge der Katastrophe von Fukushima hat sich Japans neuer Regierungschef Shinzo Abe für den Bau neuer Reaktoren ausgesprochen. Diese würden sich aber von solchen wie in Fukushima unterscheiden, sagte Abe laut japanischen Medienberichten. Durch den Tsunami von 2011 seien nur die Reaktoren in Fukushima beschädigt worden, während andere Kraftwerke der Region weitgehend intakt geblieben seien, sagte Abe dem Sender TBS, was japanische Zeitungen und Agenturen zitierten. (...)
(Quelle: taz, )
Fukushima
Der Atomkonzern Tepco hat Bilder von Reaktor vier manipuliert. Eine Internetredaktion entdeckte den retuschierten Reaktorzugang.
Photoshop für AnfängerBERLIN taz | Ein offensichtlich manipuliertes Foto der Aufräumarbeiten am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daichi sorgt für Unruhe im Internet. Das Bild steht auf der Homepage des AKW-Betreibers Tepco und zeigt eine Szene bei den Bauarbeiten am Reaktor vier.
Deutlich ist zu sehen, dass das Foto an einer Stelle nachträglich bearbeitet worden ist. Am späten Dienstagnachmittag lässt der japanische Atomkonzern den brisanten Teil des Bildes ganz verschwinden. (...)
taz Artikel: Fukushima made by Photoshop
Bilder - Fukushima-Jahrestag - 11. März 2012
Unter dem Motto "Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!" haben am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima mehrere zehntausend Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert. Zu ihren Forderungen gehörten auch die Einstellung der Urananreicherung im nordrhein-westfälischen Gronau und ein Neustart beim Umgang mit dem radioaktiven Atommüll. Gorleben und Konrad müssen als Endlager-Standorte aufgegeben und der Atommüll aus den Lagern Asse II und Morsleben heraus geholt werden. In Japan, Frankreich, Belgien, Luxemburg, der Schweiz und Polen fanden ähnliche Kundgebungen statt, bei denen der Opfer der Atomkatastrophe gedacht und eine Abkehr von der Atomenergie gefordert wurde.
PubliXviewinG: http://www.publixviewing.de/...
Fukushima - Die Wahrheit hinter dem Super-GAU
(Quelle: arte)
(...) Die Dokumentation geht der Frage nach, was in den Reaktorblöcken 1 bis 4 des Atomkraftwerks in Fukushima tatsächlich passiert ist, und inwieweit die Verantwortlichen in Japan die Details und den Umfang der Katastrophe vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit verborgen haben und bis heute verbergen. Mit Hilfe internationaler Experten analysieren die Filmemacher die tatsächlichen Abläufe in Fukushima am Tag der Havarie und in den Wochen danach und zeichnen ein Bild des Krisenmanagements der japanischen und internationalen Atomlobby, die alles daran setzt, dass auch nach dem Super-GAU in Japan das globale Multimilliardengeschäft mit der Kernenergie weitergehen kann.
Bis heute behaupten die japanische Regierung und die Betreibergesellschaft Tepco gegenüber der Öffentlichkeit, die Lage in den zerstörten Reaktoren kontrollieren zu können. Gleichzeitig werden die Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung massiv heruntergespielt. Die Katastrophe von Fukushima war ein Super-GAU, der ein bislang unbekanntes Ausmaß erreicht hat.
Artikel arte: http://videos.arte.tv...
Info Grafik Fukushima: http://www.welt.de/wissenschaft/...
Quarks & Co: Fukushima ein Jahr danach - vom 06.03.2012
Am 11. März 2011 arbeitet zufällig eine Gruppe deutscher Materialprüfer im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi. Gorden Hünies und seine Kollegen sind im Block vier des Kernkraftwerks als die Erde mit der Stärke 9,0 bebt. Sie erleben, wie es zu dem Unfall in den Kraftwerk kommt.Nachdem zunächst das Stromnetz zusammenbricht,zerstört der folgende Tsunami die wichtigen Notstromversorgungen, so dass die Kühlsysteme des Kraftwerks nach und nach ausfallen.Der Druck in den Sicherheitsbehältern steigt, so dass Wasserstoffexplosionen eins und drei zerreißen und radioaktives Material in die Umgebung verteilt. Im Film erfahren Sie die Details der Atomkatastrophe und wie Gorden Hünies den Unfall erlebt hat.
(Quelle: ARD. von Peter Kujath)
Reportage aus Fukushima I
Eindrücke aus dem Zentrum des Super-GAU
Infolge des Erdbebens und des Tsunamis ereignete sich in Japan eine der größten atomaren Katastrophen der Menschheit: der Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima. Ein Jahr danach hat der Betreiber Tepco Journalisten zu einer Besichtigung des Geländes eingeladen. Auch der ARD-Hörfunk war mit dabei.
Es ist beinahe ein Jahr her, dass der Tsunami im Atomkraftwerk Fukushima 1 die Stromversorgungen kappte, den Kühlkreislauf außer Kraft setzte und damit eine Kernschmelze in den Blöcken 1 bis 3 auslöste.(...)
ARD Artikel: http://www.tagesschau.de/...
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