Medien und Veranstaltungen
Open-Source-Film zur Energiewende
(Quelle: taz-Interview: Svenja Bergt)
Der Fernsehjournalist Frank Farenski hat einen Film über die Energiewende gedreht – als Open-Source-Produktion. Das war teuer, aber für das Team ein Befreiungsschlag.
taz: Herr Farenski, wie sind Sie auf die Idee einer Open-Source-Produktion gekommen?
Frank Farenski: Ich habe ursprünglich eine Fernseh-Doku über die Energiewende für ZDF Info gemacht. Das Interesse an dieser Dokumentation war wahnsinnig hoch, sowohl die Einschaltquoten als auch die Zahl der Zuschriften von Zuschauern. Und die Aussagen der Zuschauer waren alle gleich: Das haben wir nicht gewusst. Da ist mir die Idee gekommen, einen Kinofilm über die Energiewende zu machen und ihn der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Uran Film Festival kommt nach Berlin-Kreuzberg
(Quelle: pr-inside.com)
Uran Film Festival
Zum zweiten Mal geht das Uran Film Festival aus Rio de Janeiro auf Tour und gastiert vom 4. bis zum 12. Oktober 2012 in Berlin, Kreuzberg. Berlin ist die erste Station der Tour. Unter dem Motto „Von Einstein bis Fukushima“ werden neun Tage lang Filmproduktionen aus aller Welt gezeigt. Die Filme informieren im ältesten Kino Deutschlands – dem Moviemento in Kreuzberg – über Atomkraft, Atombomben, Uranbergbau sowie radioaktive Gefahren.
„Das Festival hat uns die Augen geöffnet. Es hat uns gezeigt, dass nukleare Fragen nicht nur ein nationales Problem sind, sondern auf weltweiten Verflechtungen basieren“, so Filmproduzent Rainer Ludwigs. Der Deutsche gewann mit seinem Beitrag „Leonids Story“ den Yellow Oscar des Zweiten Uran Film Festivals in der Kategorie bester dokumentarischer Animationsfilm. „Neben den preisgekrönten Filmen von diesem Jahr werden wir eine Auswahl der interessantesten Filme von 2011 und 2012 in Berlin präsentieren“, erklärt Festivaldirektor Norbert G. Suchanek.
Pressemitteilung von Rainer Ludwigs - Leonids Geschichte
(Quelle: Greenhouse Infopool)
Pressemitteilung von Rainer Ludwigs
Ottersberger Filmemacher gewinnen Gelben Oscar beim Uranium Film Festival in Rio de Janeiro
Leonids Geschichte erzählt die Tschernobyl-Katastrophe aus der Sicht einer betroffenen Familie
Auf dem 3 Wochen andauernden Uranium Film Festival wurden 50 Filmproduktionen aus allen Kontinenten gezeigt. Am Samstag, dem 14. Juli fand die Preisverleihung am Standort des Festivals, dem Museum für moderne Kunst in Rio de Janeiro statt.
Der Film "Leonids Geschichte" erhielt den "Yellow Oscar" in der Kategorie Animation. Der Preis wurde außerdem in der Kategorie "Feature" und "Kurzfilm" verliehen (siehe Pressemitteilung des Festivals, unten).
Der Film des Ehepaares Ludwigs und Chernyavska beschreibt in Form einer animierten Collage die Katastrophe von Tschernobyl aus der Sicht einer Familie, die in einem Dorf unmittelbar neben dem Reaktor gelebt hat.
Der von Nordmedia geförderte Film, der zur Erinnerung an den 25. Jahrestag der Katastrophe im April 2011 entstand, erfuhr durch das Fukushima-Desaster eine ungeahnte Aktualität.
Weiterlesen: Pressemitteilung von Rainer Ludwigs - Leonids Geschichte
Medienhinweis: 6. März 2012 ARTE Themenabend Fukushima
arte-Themenabend
zum Jahrestag:
Fukushima - Die Wahrheit hinter dem Super-GAU
Dienstag, 6. März / 20.15 Uhr / Wiederholung: 8. März / 10:30 Uhr
Deutschland, 2012, 52 Minuten, arte / NDR
Buch und Regie: Peter F. Müller, Michael Mueller, Philipp Abresch
Kamera: Klaus Sturm, Andi Pattke
In kaum einem Land der Erde ist der Glaube an die Sicherheit der Kernenergie so tief verwurzelt wie in Japan. Und in kaum einem anderen Land der Erde ist die Verflechtung zwischen Nuklearindustrie, Regierung und Aufsichtsbehörden so stark wie in Japan. Als das Erdbeben und der Tsunami die Reaktoren im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi zerstörten und es zum Super-GAU kam, wurde das ganze Land in seinen Grundfesten erschüttert.
Die Dokumentation geht der Frage nach, was in den Reaktorblöcken 1 bis 4 des Atomkraftwerks tatsächlich passiert ist, und inwieweit die Verantwortlichen in Japan die Details und den Umfang der Katastrophe vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit verborgen haben und bis heute verbergen. Mit Hilfe internationaler Experten analysieren die Filmemacher die tatsächlichen Abläufe am Tag der Havarie sowie in den Wochen danach und zeichnen ein Bild des Krisenmanagements der japanischen und internationalen Atomlobby, die alles daran setzt, dass auch nach dem Super-GAU das globale Multimilliardengeschäft mit der Kernenergie weitergehen kann.
Minamisanriku - Schicksal einer Stadt
Dienstag, 6. März / 23:35 Uhr / Wiederholung: 8.März / 11:20 Uhr
Deutschland, 2012, 52 Minuten, arte / NDR
Buch und Regie: Peter F. Müller, Michael Mueller
Kamera: Klaus Sturm
Am härtesten traf die Katastrophe Minamisanriku im Nordosten der Insel Honshu. Fast tausend Tote und Vermisste, rund 3.300 zerstörte Häuser, insgesamt fast 700.000 Tonnen Trümmer. Die Stadt hatte praktisch aufgehört zu existieren. Das Symbol des Untergangs von Minamisanriku ist eine Stimme, die Stimme von Miki Endo. Die junge Frau war im Amt für Katastrophenschutz für die Lautsprecherdurchsagen an die Bevölkerung zuständig. Sie wusste von der Monsterwelle, die auf sie zuraste, doch sie blieb an ihrem Platz in der Sendezentrale. Sie warnte ihre Mitbürger so lange, bis es für sie selbst keine Rettung mehr gab. Miki Endo starb in den meterhohen Fluten. Sie wurde 24 Jahre alt. Ihre Eltern überlebten, weil sie die Stimme ihrer Tochter hörten und ihrer Aufforderung folgten. Sechs Wochen lebten sie im Ungewissen, erst dann wurde Miki Endos Leiche aus dem Meer geborgen.
Die Dokumentation hat über das Jahr das Schicksal ihrer Eltern und anderer Menschen in Minamisanriku verfolgt. Da sind der Werftbesitzer Takahashi, der Gemüsebauern Haga und andere Einwohner, die die Katastrophe überlebten und sich in den Trümmern ihrer Heimatstadt eine neue Existenz aufbauen müssen. Sie geben nicht auf und wollen beweisen, dass sie nicht nur überlebt haben, sondern, dass es ein neues Leben nach dem Tsunami gibt und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen.
Ausstellung 'Kernkraft - Das Märchen'
Ausstellung
Ausstellung 'Kernkraft - Das Märchen'
8. März bis 4. April 2012
im Rathaus Berlin-Kreuzberg
Gewidmet den Frauen, die durch U-238 genetisch geschädigte Kinder geboren haben und gebären werden.
K E R N K R A F T „ Das Märchen - von der friedlichen Nutzung der Kernkraft“
- Uranatomkernspaltung. Welche Wohltaten verspricht sie?
- Der atomare Müllberg
- Empören und HANDeln !
Programm: Vorträge, Filme, Diskussionen, Forderungen
Am 27.4.1983 wurde in der BVV folgender Beschluss gefasst:
Berlin-Kreuzberg wird zum ersten atomwaffenfreien Bezirk Berlins erklärt.
Veranstalter: http://www.uran-munition.de/...
Fotoausstellung des Umbruch-Bildarchiv
Fotoausstellung
Fotoausstellung des Umbruch-Bildarchiv
„CastorNix- Widerstand im Wendland gegen Castor-Transporte 1996 bis 2010“
Fotoausstellung des Umbruch-Bildarchiv vom 08. November bis 04. Dezember 2011 im Regenbogen Café
Ende Nov. 2011 wird der nächste Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben erwartet und es wird (hoffentlich) wieder Protest- und Widerstandsaktionen geben. Die Ausstellung von Fotos vom Widerstand gegen die Transporte aus den letzten Jahren aus dem Umbruch-Bildarchiv Berlin soll die Mobilisierung gegen den Transport in diesem Jahr unterstützen.
Zur Eröffnung am Dienstag., 08. November wird um 19:00 Uhr im Kino der Regenbogenfabrik eine Informationsveranstaltung stattfinden; mit Informationen zum bevorstehenden Transport, Hinweisen zu polizeilichen und juristischen Fragen / Gefahren und zum persönlichen Umgang in Extremsituationen.
Es nehmen teil: Ermittlungsausschuss (EA Wendland angefragt), „Out of Action“ sowie Anti-Atom-Plenum Berlin.
Vortrag mit Japanischen Atomkraftgegner Kazuhiko Kobayashi aus Tokio
Vortrag mit Japanischen Atomkraftgegner
Fukushima und die Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland aus japanischer Sicht
(Bonn, Berlin, 07.10.2011) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) organisiert in diesem Monat in Zusammenarbeit mit weiteren Umweltverbänden und Bürgerinitiativen mit dem japanischen Atomkraftgegner Kazuhiko Kobayashi aus Tokio eine bundesweite Vortragsreise. Zu diesem Zweck besucht Herr Kobayashi extra die Bundesrepublik und hält Vorträge in Singen, Fulda, Greifswald, Düsseldorf, Potsdam, Berlin, Münster, Gronau und in Tangermünde.
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15th october: United we will re-invent the world
Am 15. Oktober werden Menschen aus der ganzen Welt auf die Straßen und Plätze gehen. Von Amerika bis Asien, von Afrika nach Europa protestieren die Menschen, um ihre Rechte zu fordern und eine wahre Demokratie zu verlangen. Nun ist es Zeit uns alle einem globalen gewaltfreien Protest anzuschließen.
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Filmhinweis: YELLOW CAKE - Die Lüge von der sauberen Energie
(Quelle: Pressetext, Filmverleih)
KINOTIPP
YELLOW CAKE - Die Lüge von der sauberen Energie
Produktionszeitraum 2005–2010
108 Minuten, 35 mm, Dolby
Die Langzeitdokumentation widmet sich dem Anfang der atomaren Kette, dem Uranerzbergbau. Er ähnelt einer Terra incognita, denn seit fünfundsechzig Jahren bedeckt ihn ein Geflecht aus Lüge, Geheimhaltung und Desinformation.
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