Klima & Energie

Publikation: Armutsrisiko Energiewende?

(Quelle: rosalux.de, Wolfgang Pomrehn)

Publikation:

Sozialökologischer Umbau

Mythen, Lügen, Argumente. (luxemburg argumente Nr. 4)

lux argu Armutsrisiko dt 03-2013 webDie Energiewende ist unter Beschuss. Im Jahr 2012 wurden Solaranlagen mit einer Leistung von rund 7,6 Gigawatt installiert. Eine gewaltige Menge, mit der fast zwei Millionen Vier-Personen-Haushalte versorgt werden können. Eigentlich ein Grund zur Freude, denn die fossilen Brennstoffe, die bislang noch den größten Teil unseres Stroms liefern, sind hauptverantwortlich für die heute schon spürbaren drastischen Klimaveränderungen. Zudem werden sie in mehr oder weniger naher Zukunft aufgebraucht sein. Gleichzeitig lehnt die große Mehrheit der Bevölkerung Atomkraftwerke ab – aus gutem Grund, wie zuletzt Fukushima gezeigt hat. Da sollte man doch meinen, dass es mit der Energiewende eigentlich nicht schnell genug gehen kann.

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Vattenfall den Stecker ziehen

(Quelle: marx21, von Michael Efler)

Energie in Bürgerhand

Schluss mit Abzocke und Stromsperren: Knapp 24.000 Unterschriften sind für das Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung gesammelt worden, 200.000 müssen es bis Anfang Juni werden. Dabei können auch Menschen aus anderen Städten helfen.

Aktion vor VattenfallSteigende Armut: Vattenfall stellte letztes Jahr fast 20.000 Berliner Haushalten den Strom ab. 1,8 Millionen mal mahnte Vattenfall fällige Rechnungen an (Foto: Frank Eßers)In Berlin findet zur Zeit eine heftige politische Auseinandersetzung mit dem Energiekonzern Vattenfall statt. Mit den Mitteln der direkten Demokratie wird versucht, Vattenfall den Betrieb des Berliner Stromnetzes wieder abzunehmen sowie ein sozial-ökologisches Stadtwerk durchzusetzen. Für das Volksbegehren »Neue Energie für Berlin« des Berliner Energietisches, das am 11. Februar gestartet ist, müssen bis zum 10. Juni ca. 200.000 Berlinerinnen und Berliner unterschreiben. Dann kommt es zu einem Volksentscheid über die sozial-ökologische Energiewende in der Hauptstadt.

Bereits 2010 fanden Attac, Powershift und BürgerBegehren Klimaschutz zusammen, um über die Zukunft der Berliner Energieversorgung zu beraten. Diese Gespräche mündeten 2011 in die Gründung des Berliner Energietisches, einem offen und parteiunabhängigen Bündnis, dem inzwischen über 50 Organisationen angehören. Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Berliner Energieversorgung ökologischer, sozialer und demokratischer zu gestalten. Den Schlüssel dazu sehen wir in der Rekommunalisierung. Dazu wurde ein Gesetzentwurf ausgearbeitet und im März 2012 das Volksbegehren »Neue Energie für Berlin« gestartet. (...)

 

marx21 Artikel: Vattenfall den Stecker ziehen

Atomstromtrasse von Russland durch die Ostsee in die Region Greifswald / Lubmin

(Quelle: Infos Anti Atom Netzwerk)

Atomstromtrasse

Nach dem vor einiger Zeit veröffentlichten Vorschlag des Bundesnetzplans, ist auch eine 1000 MW Stromtrasse durch die Ostsee geplant.

netzschwarmMit dieser geplanten Leitung könnten die geplanten AKWs im osteuropäischen Raum ihren Atomstrom im deutschen Raum liefern. Die Verhandlungen zum Bau des zum Bau der Ostseestromleitungen laufen zwischen deutschen (Netzbetreiber 50 Hertz) und russischen Firmen (Inter RAO UES). Ergebnisse zu den Verhandlungen sind bisher nicht bekannt.

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Video der Blockade von Jänschwalde

{jcomments on} „Blockupy Vattenfall“

Video von Graswurzel TV

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Pressemitteilung-Klima und Energiecamp 2012

 Banner Klimacamp

(Quelle: presse-lausitzcamp)

Pressemitteilung

Polizei macht Hausbesuche im Vorfeld des Lausitzer Klimacamps

Zwei Familien, die das Lausitzer Klimacamp unterstützen, wurden in der vergangenen Woche auf Geheiß von Vattenfall von der Polizei besucht. Die Vorbereitungsgruppe verurteilt die Repressionen und Einschüchterungsversuche. Bereits letztes Jahr wurde das Camp von massiver Polizeipräsenz begleitet. Zudem machte Vattenfall vor Ort Stimmung gegen das Camp.

Am vergangenen Donnerstag wurden zwei Familien in Jänschwalde ohne juristisch stichhaltige Gründe von der Polizei besucht. Die beiden Familien unterstützen Anti-­-Kohle-­- Aktivist/innen, die vom 11. bis 19. August 2012 ein Klima-­- und Energiecamp in dem Dorf errichten. In Jänschwalde steht das zweitgrößte Braunkohlekraftwerk Deutschlands.

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Nach der Atomkraft ist vor dem Kohletod

(Quelle: taz, von Peter Nowak)

Nach der Atomkraft ist vorm Kohletod

Klimakonferenz in Berlin

150 AktivistInnen loten die Chancen einer neuen Klimabewegung aus und diskutieren über Strategien nach dem Atomausstieg. Im Sommer soll es Klimacamps geben.

Für die Klimabewegung blieb das dennoch nicht folgenlos. Im Gegenteil: Eine Konferenz an diesem Wochenende in Berlin zeigte, wie viele unterschiedliche Leute sich inzwischen mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzen: Ein Vertreter der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar war ebenso vertreten wie der Pastor einer Brandenburger Kirchengemeinde, die sich gegen CO2-Speicherung engagiert. (...)

Taz Artikel: http://www.taz.de/...

Diskussion um CO2-Endlager

(Quelle: von BERNHARD PÖTTER)

Diskussion um CO2-Endlager

Bremsen oder Gas geben

Manche Umweltschützer halten die CO2-Speicherung für gefährlich, andere sehen sie als Notbremse gegen die Klimakatastrophe. Die Kohleindustrie hofft jedenfalls. (...)

Taz Artikel: Diskussion um CO2-Endlager

Geplante CO-Endlager in Brandenburg - Übersichtskarte

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Es wird keine Akzeptanz für diese hoch risikobehaftete Technologie geben, weder als Demonstrationsprojekt für die darauf folgende Endlagerung in ganz Brandenburg, noch für den Exportschlager CCS, wie von Kanzlerin Merkel erträumt!

Keine CO2-Endlager! Weder hier noch anderswo!
Auch Forschungsendlager sind Endlager!

Versuchter Mordanschlag gegen Umweltaktivisten_innen im Hambacher Forst

Hintergrund:

Hambacher Forst soll Braunkohletagebau zum Opfer fallen

1978 wurde mit dem Braunkohlentagebau in Hambach (Niederrheinischen Bucht bei Köln) begonnen. Die RWE Power AG plant in Hambach den Abbau von insgesamt 2,4 Milliarden Tonnen Braunkohle bis zum Jahre 2040. Dabei soll ein 4.100 Hektar großes Waldgebiet im Hambacher Forst für den Braunkohlentagebau gefällt und gerodet werden.

Hambacher-Forst-der-BaggerProtest gegen die Waldrodung

Den irrsinnigen Plänen des RWE Konzerns stellen sich Umweltaktivisten_innen mit Protestaktionen entgegen, Waldbesetzungen im Forst, und das Unräumbar-Festival im Oktober sollen eine geplante Waldrodung verhindern und Öffentlichkeit gegen den Braunkohletagebau schaffen.

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