Hintergründe
Hafen-Entwidmung "radioaktive Fracht" - Jetzt!
(Quelle: Artikel von lubmin-nixda)
Hafen-Atomtransporte
Rostock ist internationale Drehscheibe für Atomtransporte. Im Schnitt fahren durch den Rostocker Hafen alle 3,5 Tage ein Atomtransport. Transportiert werden nicht nur Uranbrennelemente, sondern auch die besonders gefährlichen MOX-Elemente, die 7-8% Plutonium enthalten. Weitere Atomtransporte finden auch über Sassnitz auf Rügen, Fehmarn, Hamburg oder Bremen statt. In Rostock, Sassnitz oder Fehmarn werden die Atomtransporte per LKW im regulären Fährbetrieb ohne Informationen an weitere Fährgäste von und nach Schweden einfach mittransportiert.
Gegen die Hafen-Atomtransporte regt sich jetzt Widerstand. Dabei geht es nicht nur um mehr Sicherheit, sondern auch um die Erschwerung des Weiterbetriebes von Atomkraftwerken.
Statt wie versprochen den schnellstmöglichen Ausstieg zu organisieren, gibt es mehr als zehn Jahre weitere Atom-Risiken. Herausgekommen ist ein Energiekonzept, dass die Möglichkeiten für einen schnelleren Umstieg auf Erneuerbare Energien nicht ausschöpft und viel zu lange auf die gefährlichen Reaktoren setzt. Parteiinteressen gehen vor Sicherheit und vor energiewirtschaftlichen Chancen.
Ob Hafen-Atomtransporte, Zwischenlagerausbau in Lubmin oder der nächste Castor nach Gorleben. Wir sagen niX da und werden mit kreativen Aktionen auf die ungelösten Probleme der Atomspirale (Uranabbau, Transporte, Betrieb und Atommüllproblematik) aufmerksam machen.
- Weiterführender Link von lubmin-nixda: Hintergrund Artikel
Lubmin-Prozess im Amtsgericht Potsdam
(Stand: 21.02.2012 )
Prozesstermin:
Amtsgericht Potsdam: 01.03.2012, Hegelallee 8, 13:30 Uhr
Prozesshintergrund: B. hat im Zuge der Proteste gegen den Lubmin-Castortransport im Februar 2011 an einer Versammlung auf den Schienen teilgenommen. Obwohl die Schienen nach polizeilicher Aufforderung verlassen wurden, wurden Bußgeldbescheide rumgeschickt. Und obwohl diese nach Auffassung vieler rechtswidrig waren, haben viele, wie jetzt rauskam, leider bezahlt, ohne groß darüber zu reden, und werden sich nun vielleicht überlegen, ob sie nochmal Lust haben auf eine Versammlung, die 75 € "kostet".Das ist Repression, die in diesem Moment erfolgreich würde. Falls Menschen, die das hier lesen, davon betroffen sind, meldet euch bitte nochmal beim EA Greifswald! B. hatte keine Lust, dies hinzunehmen. Daher hat er Einspruch erhoben, welcher nun am 1. März, ab 13:30 am Amtsgericht Potsdam, Hegelallee 8 verhandelt wird.
Für Leute, die aus dem Rostocker Raum zur Unterstützung kommen, gibt es nach Potsdam auch Fahrgemeinschaften. Bei Interesse melde dich unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Die Betroffenen freuen sich über Unterstützung und Prozessbeobachtung!
Brücken-Prozess - Anti-Atom-AktivistInnen zu Bußgeldern verurteilt
Am 14.02.2012, ging vor dem Amtsgericht Potsdam der Prozess gegen vier Robin Wood Aktivist_innen zu Ende, die im November 2008 kletternd auf einer Brücke über dem Elbe-Seitenkanal demonstrierten. Richterin Ahle verurteilte sie am heutigen zweiten Verhandlungstag zu Strafen zwischen 100 und 150 Euro. Gegen den Hauptvorwurf haben sich die Aktivist_innen erfolgreich zur Wehr gesetzt ; jetzt prüfen sie Rechtsmittel gegen das Urteil.
Trotz des nasskalten Schneewetters waren zahlreiche Unterstützer_innen gekommen, die mit Transparenten, Fahnen und einer kleinen Kletteraktion vor dem Gericht ihre Solidarität mit den Betroffenen ausdrückten.
Weiterlesen: Brücken-Prozess - Anti-Atom-AktivistInnen zu Bußgeldern verurteilt
Prozesstermin gegen AtomkraftgegnerInnen
(Stand: 18.02.2012 )
Prozesstermin:
Amtsgericht Potsdam: 20.02.2012, Jägerallee 10-12, 13:00 Uhr
Zur Erinnerung: Wir berichteten im Januar über den Hintergrund und machten auf den Prozesstermin aufmerksam, nach dem der Termin verschoben wurde, steht jetzt ein neuer Prozesstermin an. Anklagepunkt ist: Im November 2010 an einer erfolgreichen Menschenblockade bei Altmorschen (Nordhessen) teilgenommen zu haben und dabei gegen Eisenbahngesetze verstoßen zu haben.
Die Betroffenen freuen sich über Unterstützung und Prozessbeobachtung!
Prozessunterstützung für Castor-Prozess in Potsdam
Mitte Februar geht der Prozess gegen die vier AktivistenInnen weiter, jetzt in die dritte Runde, Anti Atom Berlin berichtete darüber.
Termin:
Di., 14.02.2012, 9:00 Uhr
Amtsgericht Potsdam
Hegelallee 8, Saal 215
Wir haben für euch das Unterstützer Flyer zum Download bereitgestellt
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