Hintergründe

Frauen innerhalb der Atomlobby

(Quelle: Neue OZ - Osnabrücker Zeitung, Autor: Burkhard Müller)

Atomlobby - Treffen von „Women in Nuclear“

Frauen des Vereins Women in Nuclear (WiN) in Lingen

Frauen aus Schweden und Deutschland des Vereins Women in Nuclear (WiN) haben sich kürzlich zu einem deutsch-schwedischen Erfahrungsaustausch im RWE-Kernkraftwerk Emsland (KKE) in Lingen getroffen. In WiN sind Frauen organisiert, die nicht nur in der Kerntechnik oder Nuklearmedizin arbeiten, sondern auch den Nutzen der Kernenergie als Frauen in der Gesellschaft kommunizieren.

db-werbungWerbung in der S-BahnAuf die Fragen an die Präsidentin von WiN-Deutschland, Jutta Jenè, warum sich WiN gegründet habe und wofür sich der Verein starkmachte, erklärte die Präsidentin: „Wir halten die Kernenergie für einen unverzichtbaren Beitrag zur umweltschonenden, sicheren und kostengünstigen Energieversorgung. Wir vertrauen der Kerntechnik und wollen dieses Vertrauen weitergeben.“

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Der gefühlte Ausstieg

(Quelle: tagesschau.de, von Jürgen Döschner)

Atomenergie in Deutschland

Seit dem Super-GAU von Fukushima und dem schwarz-gelben Ausstiegsbeschluss gilt in Deutschland das Thema Atomkraft gemeinhin als abgeschlossen. "Gefühlt" sind wir schon ausgestiegen. Doch die Realität sieht anders aus: Deutschland ist eine der führenden Atomstrom-Nationen weltweit.

"Deutsche Kernkraftwerke gehören zu den produktivsten der Welt" (Deutsches Atomforum e.V.)

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Präsident des Atomforums hält an Gorleben fest

(Quelle: dradio.de)

Interview

Industrie will neue Endlagersuche nicht finanzieren - Ralf Güldner im Gespräch mit Christiane Kaess

1,6 Milliarden Euro habe die Industrie bereits in die Erkundung des Salzstocks Gorleben investiert, betont Ralf Güldner, Präsident des Atomforums, in dem sich die Atomwirtschaft organisiert. Er ist überzeugt:

"Wenn man die Untersuchung zu Ende führt, dann wird sich herausstellen, dass Gorleben geeignet ist."

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Pressemitteilung von .ausgestrahlt: Kritik an AKW-Betreibern

(Quelle: Pressemitteilung .ausgestrahlt)

Dreist, dreister, am dreistesten! Atomwirtschaft erwägt Klage gegen Kosten aus Endlagersuche

Atommüll: Kritik an AKW-Betreibern

Atomkraftgegner fordern Stilllegung der noch laufenden Reaktoren

Zur Debatte um die Atommüll-Lagerung erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

Die Atomindustrie wehrt sich gegen die Übernahme der Kosten, falls statt Gorleben ein anderer Standort auf seine Eignung als Atommüll-Lager untersucht werden soll. Das zeigt aufs Neue, wie verantwortungslos die Betreiber der Atomkraftwerke handeln. Sie machen jahrzehntelang glänzende Geschäfte, hinterlassen die gefährlichsten Stoffe in der Geschichte der Menschheit und bürden Risiken und Kosten der Allgemeinheit und den kommenden Generationen auf.

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Atomlobbyist im Bundesumweltministerium: Nachfragen unerwünscht

(Quelle: heise.de)

Atomlobbyist im Bundesumweltministerium

Der oberste Atomaufseher Gerald Hennenhöfer gilt als Inbegriff des Drehtür-Lobbyisten – was er im Ministerium macht, geht das Parlament aber nichts an, sagt die Regierung

Gerhard Hennenhöfer ist ein Mann, der für das Bundesumweltministerium offenbar unverzichtbar ist. Denn eigentlich wäre der 1947 geborene Jurist Ende vergangenen Jahres in die Pension gegangen - "wohlverdient", wie die Grünen in einer Anfrage an die Bundesregierung meinen.

Gerald Hennenhöfer hat ein langes und wechselvolles Berufsleben hinter sich. Bereits von 1994 bis 1998 war er Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium unter der heutigen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach der Abwahl Helmut Kohls musste er sich einer neuen Tätigkeit zuwenden – er fand sie beim AKW-Betreiber Viag, der heutigen E.On, als "Generalbevollmächtigter für Wirtschaftspolitik" und als Anwalt einer Kanzlei, die den Betreiber des Atommüllagers Asse beriet – ein Lager, dem heute das Wasser bis zum Hals steht und deshalb geräumt werden soll.

Mit der Wahl Angela Merkels zur Bundeskanzlerin hatte Hennenhöfer dann seinen neuen Posten in trockenen Tüchern – und zwar seinen alten Job als Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Umweltministerium. Lobbycontrol hat Hennenhöfer deshalb den zweifelhaften Titel eines "360-Grad Wechslers" verliehen, der das "Prinzip Drehtür" verkörpere wie kaum ein anderer in Deutschland. (...)

Artikel lesen:  http://www.heise.de/...

 

Vattenfall bleibt auf Atomkurs – Schweden setzt auf Atomenergie

(Quelle: umweltFAIRändern - Dirk Seifert)

Wat en FALL

Die schwedische Regierung, Eigentümer des Konzerns Vattenfall, setzt weiterhin auf Atomenergie. Das meldet Radio Schweden in seiner Online-Ausgabe.

Wat en FallBis zum Jahr 2050 sollen nach einem neuen Zukunftsplan der Regierung 50 Prozent der Stromabnehmer in Schweden mit Atomstrom beliefert werden. Dazu müssten jedoch neue Atomkraftwerke gebaut werden, denn die bisherigen Anlagen sind für derart lange Betriebszeiten nicht ausgelegt.

Bereits vor wenigen Wochen hatte Vattenfall eine Umstrukturierung des Konzerns angekündigt. Neben den Erneuerbaren Energien, wo Vattenfall kaum voran kommt, spielt die Atomenergie als zweite Säule auch künftig eine entscheidende Rolle. (...)

Artikel: http://umweltfairaendern.de/...

Die Atomwirtschaft darf unser Geld in sinnlosen Projekten verbraten

(Quelle: von Norbert Utz)

Frankreich - Kernfusionsreaktor

Obwohl die französische Regierung einen Dialog über die zukünftige Energiepolitik des Landes führen will, hat sie jetzt per Dekret vom 9. November mit einem Federstrich die Schaffung eines Projekts "ITER" [1] (Kernfusionsreaktor) genehmigt.

Bei ITER handelt es sich laut Wikipedia um "ein internationales Forschungsprojekt, das den zurzeit größten und fortschrittlichsten Experimental-Fusionsreaktor baut. ITER soll zeigen, dass es physikalisch und technisch möglich ist, durch Kernverschmelzung Energie zu gewinnen.

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Strompreis-EEG-Umlage 2013- warum steigt der Strompreis?

In diesem Video werden die verschiedenen Maßnahmen aufgezeigt, wodurch die EEG-Umlage in den Jahren 2009 - 2012 durch die schwarz-gelbe Bundesregierung gezielt aufgebläht wurde und die Widersprüchlichkeit der vollmundigen Erklärungen zur Energiewende zu den tatsächlichen Taten.

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Wollte die Hypo-Vereinsbank nach Fukushima mit der Atomwirtschaft nichts mehr zu tun haben, so scheint sich heute wieder die alte Denkweise in der Chefetage der Hypo-Vereinsbank durchzusetzen.

Wir vergeben keine Kredite mehr an Unternehmen, die sich dem Umweltthema nicht stellen
HVB-Vorstand Lutz Diederichs (2011)

Nur ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima zeigt sich jetzt, wie kurz die Halbwertszeit von Versprechen sein können, wenn es ums Geschäft einer angeschlagenen Branche geht. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung gibt es derzeit gleich mehrere Projekte zur Beteiligung der Bank an neuen Atomvorhaben, selbst für hochumstrittene Projekte gäbe es plötzlich grundsätzlich grünes Licht aus der Chefetage.

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01. 10. 2014
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