Atomtransporte
Atomtransporte quer durch NRW stoppen
(Quelle: contrAtom)
Atomtransporte
25. Februar: Autobahn-Aktionstag in NRW – “Atomtransporte quer durch NRW stoppen”
Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie dem angrenzenden Weserbergland rufen für Samstag, 25. Februar, zu einem landesweiten Autobahn-Aktionstag auf. Mit Autokorsos, Kundgebungen sowie Aktionen an Autobahnbrücken und Autobahnraststätten verstärken die Anti-Atomkraft-Initiativen ihren politischen Druck und fordern von der Bundes- und Landesregierung einen sofortigen Stopp aller Atomtransporte sowie die Stilllegung der Atomanlagen in der Region. Außerdem wollen sie auf die ungelöste Entsorgung des Atommülls an den Atomstandorten in Jülich, Duisburg, Ahaus und Gronau hinweisen.
„Mit dem Autobahn-Aktionstag demonstrieren die Anti-Atomkraft-Initiativen quer durchs ganze Land genau dort, wo Atomtransporte stattfinden. Wir werden nicht länger hinnehmen, dass hochgefährliche Atomtransporte über die Autobahnen oder Bahnstrecken der Region rollen – zum Atomausstieg gehört der Stopp der Atomtransporte. Hier müssen die Bundes- und Landesregierung endlich aktiv werden,“ erklärten die Initiativen gemeinsam.(...)
Artikel: http://www.contratom.de/...
Flyer - Gesucht: Atomtransporte
Neuer Download steht bereit:
Flyer ruft zur erhöhten Aufmerksamkeit von möglichen Atomtransporten auf und informiert darüber, wie man einen Atomtransport erkennt.
Helft mit, die geheimen Transporte aufzudecken und öffentlich zu machen. Fast täglich fahren Containerschiffe, LKWs oder Züge mit hochradioaktivem Material quer durch Deutschland und Europa. Sie laufen die Häfen an, durchqueren Stadtgebiete, Fahren über Autobahnen, auf Schienen und durch Bahnhöfe.(...)
Haltet die Augen offen, Meldet Eure Beobachtungen:
- Wo fahren sie genau lang?
- Was haben sie geladen?
- Anzahl der LKWs oder Waggons?
- Wie heißt die Spedition oder Firma?
Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen
- Flyer Download: http://www.urantransport.de/...
Weitere Infos: http://www.urantransport.de/...
Wikipedia Info über Gefahrengutklasse: http://de.wikipedia.org/wiki/...
Hafen-Entwidmung "radioaktive Fracht" - Jetzt!
(Quelle: Artikel von lubmin-nixda)
Hafen-Atomtransporte
Rostock ist internationale Drehscheibe für Atomtransporte. Im Schnitt fahren durch den Rostocker Hafen alle 3,5 Tage ein Atomtransport. Transportiert werden nicht nur Uranbrennelemente, sondern auch die besonders gefährlichen MOX-Elemente, die 7-8% Plutonium enthalten. Weitere Atomtransporte finden auch über Sassnitz auf Rügen, Fehmarn, Hamburg oder Bremen statt. In Rostock, Sassnitz oder Fehmarn werden die Atomtransporte per LKW im regulären Fährbetrieb ohne Informationen an weitere Fährgäste von und nach Schweden einfach mittransportiert.
Gegen die Hafen-Atomtransporte regt sich jetzt Widerstand. Dabei geht es nicht nur um mehr Sicherheit, sondern auch um die Erschwerung des Weiterbetriebes von Atomkraftwerken.
Statt wie versprochen den schnellstmöglichen Ausstieg zu organisieren, gibt es mehr als zehn Jahre weitere Atom-Risiken. Herausgekommen ist ein Energiekonzept, dass die Möglichkeiten für einen schnelleren Umstieg auf Erneuerbare Energien nicht ausschöpft und viel zu lange auf die gefährlichen Reaktoren setzt. Parteiinteressen gehen vor Sicherheit und vor energiewirtschaftlichen Chancen.
Ob Hafen-Atomtransporte, Zwischenlagerausbau in Lubmin oder der nächste Castor nach Gorleben. Wir sagen niX da und werden mit kreativen Aktionen auf die ungelösten Probleme der Atomspirale (Uranabbau, Transporte, Betrieb und Atommüllproblematik) aufmerksam machen.
- Weiterführender Link von lubmin-nixda: Hintergrund Artikel
Bremen: Petition gegen Atomtransporte
(Quelle: ContrAtom 30. Dezember 2011)
Petition gegen Atomtransporte
Das Land Bremen und die zuständigen Gremien werden aufgefordert, eine Sperrung der Bremischen Häfen für alle radioaktiven Stoffe, die Teil des Brennstoffkreislaufs der Atomenergie sind, vorzunehmen. Hierzu gehören alle radioaktiven Stoffe, die der Nutzung von Atomenergie dienen. Diese Petition kann noch bis zum 06. Januar gezeichnet werden.
SPD und Grüne wollen den Umschlag von Brennelementen in Bremen stoppen. Doch die meisten der Urantransporte erfasst das geplante Gesetz nicht. Bernhard Stoevesandt, Initiator der Petition, fordert im taz-Interview eine grundsätzliche Sperrung des Hafens für radioaktive Stoffe, ausgenommen Material für Messtechnik oder Medizin. Die parlamentarisch geforderte Teilentwidmung der Häfen sei grundsätzlich ein guter Ansatz. Aber die meisten Transporte, die über die Häfen laufen, seien davon nicht betroffen. 2011 beispielsweise wäre durch das geplante Gesetz nicht ein einziger Transport verhindert worden. Denn laut SPD und Grüne sollen nur Kernbrennstoffe nicht mehr umgeschlagen werden dürfen, Uranhexafluorid oder sogenannte Yellowcake-Uranverbindungen sind nicht erfasst.
Atomtransporte sind für den Betrieb von Atomkraftwerken unabdingbar. Die norddeutschen Häfen spielen dabei eine zentrale Rolle für den Umschlag von Stoffen des Brennstoffkreislaufs, die unter anderem auch in der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefertigungsanlage in Lingen für internationale Atomkraftwerke produziert und verarbeitet werden. Beide Anlagen bleiben auch nach dem sogenannten Atomausstieg weiter in Betrieb und haben ihre Kapazitäten sogar ausgebaut. Atomtransporte würden also auch nach 2022 stattfinden. (...)
Artikel: http://www.contratom.de/...
Zur Petition: petition.bremische-buergerschaft.de

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