Anti-Atom-Berlin

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Nr. 260-261
Castor 2.0 
17
80 Seiten Oktober 2016
Preis: 6,00 EUR

anti atom aktuell

News

Bericht + Bilder zum Widerstandswochenende in #Bure

bure bilder

Ca. 600 Menschen versammelten sich an diesem frischen und sonnigen Vormittag und liefen zum besetzten Wald bois Lejuc. Auf dem Weg dorthin, auf Höhe des kleinen Waldstücks Chaufour, waren das „Erkundungsbergwek“ sowie weitere Flächen, die die ANDRA für das Atomklo-Projekt CIGÉO in Anspruch nehmen will, zu sehen. Der Demozug lief am Weg der früheren Demonstrationen vom Sommer 2016 entlang. Im Wald angelangt, konnten die Teilnehmer*innen das warme Essen der Volkxküche genießen und die Boden- und Baumhütten der Waldbesetzer*innen bewundern. Die Stimmung war fröhlich. 700 gelbe Stoffstreifen wurden im Wald verteilt, als Symbol des Widerstandes im Wald gegen die atomare Wüste. (...)

Hätten wir dies schon vor  25 Jahre gemacht, wäre alles anders gekommen

Ehemaliger Landwirt von Mandres en Barrois

Artikel und Medien: » Die Zäune wurden durch 20 Jahre Zorn niedergerissen

Aktuelle Entwicklung auf der Baustelle in Bure

bure 2017Aktivist*innen gegen Bagger in Bure am 23.01.2017 - Quelle: vmc

Am 23. Januar hat die ANDRA (Nationalagentur zur Entsorgung von radioaktivem Müll) einen Versuch gestartet, den seit 6 Monaten durch Projektgegner*innen besetzten Wald „Bois Lejuc“ in ihrem Besitz zurückzunehmen. Mehrere Barrikaden wurden Mittels Schaufellader und Bagger der Firma Chardot zerstört. Einen Bagger steuerte Emmanuel Hance, der Chefplaner der ANDRA für die Außenaktivitäten, persönlich.

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Bundesverfassungsgericht Atomausstieg war rechtens, aber ...

(Quelle: zeit)

Bundesverfassungsgericht

Energiekonzerne müssen für Atomausstieg entschädigt werden

atom profit(C) Harm Bengen, www.harmbengen.de

Die Betreiber von Kernkraftwerken können auf Entschädigung hoffen. Der Atomausstieg sei im Wesentlichen mit dem Grundgesetz vereinbar, urteilte das Verfassungsgericht.

Die Betreiber von Kernkraftwerken können mit Entschädigung rechnen. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.

E.ON, RWE und Vattenfall hatten gegen den 2011 beschlossenen Atomausstieg geklagt (...)

Artikel: Bundesverfassungsgericht: Energiekonzerne müssen für Atomausstieg entschädigt werden

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Tihange-Reaktor wieder in Betrieb

(Quelle: WDR)

Tihange

Der belgische Reaktor Tihange 2 ist am Samstag (10.09.2016) wieder angelaufen. Der Reaktor war am Tag zuvor abgeschaltet worden, weil ein Eingriff an einem Dampfgenerator im nötig war. AKW-Gegner kritisieren das Vorgehen. Sie halten das An- und Abschalten für gefährlich.

Allein seit Jahresbeginn ist der Reaktor 2 in Tihange bereits schon fünf Mal notabgeschaltet worden. (...)

 

Artikel: Umstrittener Tihange-Reaktor wieder in Betrieb

Castor-Gegner steht Schmerzensgeld zu

(Quelle: tagesschau.de)

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Halten sich Demonstranten rechtswidrig bei einer Blockade auf Bahngleisen auf, darf die Polizei sie deshalb nicht ohne Einschalten eines Richters in Gewahrsam nehmen. Das Bundesverfassungsgericht gab einem Castor-Gegner Recht. Ihm steht Schmerzensgeld zu.

Einem Atomkraftgegner, den Polizisten bei einem Castor-Transport nach Gorleben in Gewahrsam genommen hatten, steht Schmerzensgeld zu. Das Bundesverfassungsgericht gab der Klage des Mannes statt, wie in Karlsruhe mitgeteilt wurde. (...)

Artikel: Castor-Gegner steht Schmerzensgeld zu

Rostfässer: BI fordert Ursachenklärung

Gorlebener Rostfässer sind inzwischen auch Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage. Zwei Rostfässer einer Charge von 70 Gebinden, die zur Konditionierung nach Duisburg bereitgestellt wurden, hatten die Diskussion um den Zustand im Fasslager Gorleben neu entfacht.

(...) Es müsse auch offengelegt werden, woher die 1.152 Gebinde, die neu konditioniert werden sollen, stammen und was drin ist. Die BI erinnert, dass diese Fässer in den 90er Jahren in das Endlager Morsleben verbracht werden sollten.

“Zum Glück wurde die Einlagerung dort gestoppt, das Atommülllager ist inzwischen havariert wie die Asse II. Die Sanierung wird mit rund 2,2 Milliarden Euro zu Buche schlagen – Kosten, die nicht etwa die Gesellschaft für Nuklearservice und andere Anlieferer zahlen wollen.” (Ehmke)

Japan - Vulkan Sakurajima ausgebrochen

Im Süden Japans ist am Freitag der Vulkan Sakurajima ausgebrochen, er ist etwa 50 Km entfernt von dem AKW Sendai. Japans Regierung hatte im vergangenen Jahr trotz Proteste zwei Reaktoren wieder hochfahren lassen. Der Vulkan Sakurajima ist einer der aktivsten Vulkane des Landes und Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben gefährdeten Ländern weltweit. (Quelle: greenpeace)

Unfall im Atommüll-Endlager BURE

Dienstag, den 26. Jan. 2016:  Am zukünftigen Atommüll-Endlagerstandort in Bure, hat es durch einen Erdrutsch in einer unterirdischen Galerie einen Toten und einen Schwerverletzten gegeben.

Am 15. Mai 2002 geschah bereits ein Arbeitsunfall für das Projekt Cigeo. Ein junger Mann von 33 Jahren war während der Ausgrabung von einer der beiden Zugangsschächte in 226 Metern gestorben. Sein Name war Eric Joly.

In Bure ist bislang ein sogenanntes unterirdisches "Labor" existent (dort ereignete sich der Unfall) in dem archäologische Untersuchungen und Bauarbeiten für das eigentliche atomare Endlager für mittel – und hochradioaktiver Abfälle (das noch nicht genehmigt ist) stattfinden. Das Projekt heißt CIGEO (centre industriel de stockage géologique).

Die Erde wird in der ganzen Gegend insbesondere in der Nähe des "Labors" und von dem ehemaligen Bahnhof Luméville (dort wo die CASTOR-Bahn gebaut werden soll) unterirdisch durchwühlt. Die Regierung hat inzwischen öffentlich bekannt gegeben, dass CIGEO 25 Milliarden Euro kosten wird. EDF/AREVA sagen 20 Milliarden, die ANDRA, die für die Umsetzung von CÌGEO zuständig ist, sagt 34 Milliarden.  (Quelle: cattenom-non-merci)

Atommülldesaster offen eingeräumt

Entsorgungskommision räumt Entsorgungsdilemma ein:

„In einer Stellungnahme, die sie für die Endlagerkommission des Deutschen Bundestages erarbeitet hat, konstatieren die Berater des Bundesumweltministeriums nüchtern, dass Castor-Behälter bis zu 100 Jahren gelagert werden müssen, bis ein Endlager bereit steht. Zugelassen sind jedoch nur Zwischenlagerzeiten bis zu maximal 40 Jahren."

BI  Lüchow-Dannenberg hierzu:

Aus Zwischenlagern werden Dauerlager. Das sieht inzwischen auch die Entsorgungskommission (ESK) so. In einer Stellungnahme, die sie für die Endlagerkommission des Deutschen Bundestages erarbeitet hat, konstatieren die Berater des Bundesumweltministeriums nüchtern, dass Castor-Behälter bis zu 100 Jahren gelagert werden müssen, bis ein Endlager bereit steht. Zugelassen sind jedoch nur Zwischenlagerzeiten bis zu maximal 40 Jahren. In Gorleben beispielsweise, so erinnert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), läuft die Betriebserlaubnis 2034 aus. (...)

Vollständiger Text: BI Lüchow-Dannenberg - Atommülldesaster offen eingeräumt

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