Anti-Atom-Berlin


castor neckar thb

Bündnis Neckar castorfrei: Stellungnahme zum Persilschein für die Atommüll-Verschiebung auf dem Neckar

(16. Mai 2017) Das Bundesamt für Kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat heute grünes Licht für die Atommüll-Verschiebung auf dem Neckar gegeben.
Wir haben dies erwartet, entspricht es doch der lange kritisierten Verantwortungs-Zersplitterung im Atombereich. Zwischen den Zuständigkeiten des BfE, des Landesumweltministeriums (UM), der Polizei und der Wasserstraßen-Behörden klaffen enorme Lücken, die mühsam durch Floskeln versteckt werden sollen. Dass z.B. für die Sammellagerung in Obrigheim vor den einzelnen Transporten völlig unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen BfE und UM bestehen, wird ausgeblendet, weil die jede Behörde die Verantwortung der jeweils anderen zuweist.

Der Umweltminister erzählt das Märchen, er werde genau überwachen, dass die Transporte „die höchsten Sicherheitsstandards einhalten“ werden. Wir kennen die Sicherheitsstandard, nämlich immer nur das gerade gesetzlich vorgeschriebene Maß. Mehr mutet man der EnBW nicht zu (...)

Strafanzeigen wegen Strahlenbelastung durch zusätzliche Brennelement-Wechsel

Steuertrick der AKW-Betreiber erhöht radioaktive Belastung der Bevölkerung

Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute Strafanzeige gegen EnBW, Eon und RWE erstattet. Grund sind die erhöhten radioaktiven Emissionen durch die Steuerspartricks der AKW-Betreiber zur Umgehung der Brennelemente-Steuer.  Dazu erklärt Armin Simon, Sprecher von .ausgestrahlt:

kampagne

Bootsfahrt der Freiburger Gruppe, über Karlsruhe, Mainz, Koblenz, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Münster nach Berlin

3 boot w fessenheim zugeschn aBoot am Bootsanleger, Regierungsviertel Zu Beginn der Sitzungswoche am Montag, 30. Mai 2016 lud das Aktionsbündnis für einen europaweiten Atomausstieg aus Süddeutschland alle Abgeordnete des deutschen Bundestags, insbesondere aber diejenige Südbadens zu einer Bootstour auf das Boot Heidelberg ein. Das Bündnis wurde hierbei von Anti Atom Berlin unterstützt. Die Heidelberg lag am Paul-Löbe-Haus vor Anker und machte mehrmals die Leinen los, um zu einer Spreetour durch das Regierungsviertel aufzubrechen und die teilnehmenden Abgeordneten auf die Dringlichkeit eines europaweiten Atomausstiegs hinzuweisen. Die Freiburger Aktivisten machten deutlich:
„Vom Dreyeckland am Oberrhein kommen wir aus Sorge vor einem Super-Gau des AKW Fessenheim. Täglich bangen wir um unser Leib und Leben, unser Hab und Gut! Ein für Deutschland und Europa folgenschwerer Unfall des AKWs, auch aller anderer überalterter AKWs der Nachbarländer muss unbedingt verhindert werden! Darüber suchen wir das Gespräch mit Ihnen.“
Die Freiburger Gruppe startete am 24. Mai in Breisach mit ihrem Boot und fuhr über mehrere Stationen vorbei an maroden Atommeilern über Karlsruhe, Mainz, Koblenz, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Münster nach Berlin.

Ausstieg aus der Atomenergie weltweit!

Anti-Atom-Markt

26.April 2016
17.00 bis 21.00 Uhr
Heinrichsplatz
in Berlin-Kreuzberg

Am 26. April 1986 kam es zur Explosion im damaligen sowjetischen Atomkraftwerk in Tschernobyl. Wir nehmen den Jahrestag zum Anlass, um an die Gefahren der Atomenergie, an das Ausmaß und die andauernden Folgen von beiden Super-GAUs sowie die weltweit um die Atomtechnologie praktizierte Diskriminierung und Verletzung der Menschenrechte zu erinnern.
Atomkatastrophen können sich jederzeit und überall wiederholen. Weltweit versucht die Atomlobby den Bau von neuen Atomreaktoren durchzusetzen.

Textauszug .ausgestrahlt

Atommüll

Für eine andere Atommüll-Politik

Aufruf zur Tagung „Atommüll ohne Ende“ (Teil 2) 20. Juni 2015, 11-17 Uhr Berlin, Tagungszentrum Pfefferberg, Schönhauser Allee 176

Am 20. Juni, wohlgemerkt mehr als ein Jahr nach Beginn und nur ein halbes Jahr vor dem Ende ihrer Arbeit, will die Kommission in Berlin eine „Auftaktveranstaltung" zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger machen. Das ist kein ernstgemeinter Auftakt. Hier wird der "Auftakt" nachgeschoben. Es wird eher eine Beteiligungs-Simulation, denn schon bisher hat sich die Kommission wenig dafür interessiert, was die von der Atommüll-Lagerung aktuell und zukünftig betroffenen Bürgerinnen und Bürger wollen.

Aus Anti-Atomgruppen, Umweltverbänden und Standortinitiativen wird sich kaum jemand in diese Alibi-Veranstaltung einbinden lassen. Und das ist auch gut so.

Am 20. Juni und damit zeitgleich zu dieser fragwürdigen Veranstaltung ruft .ausgestrahlt zusammen mit der BI Lüchow-Dannenberg und weiteren Bündnispartnern ebenfalls nach Berlin auf.

Aufruf zur Tagung: Für eine andere Atommüll-Politik

kazaguruma-pink-re

Vergesst FUKUSHIMA nicht!

Kazaguruma-Demo zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA

Sa. 07.03.2015,
ab 13:00 Uhr,
am Brandenburger Tor

 

Vier Jahre sind seit dem Super-GAU in Fukushima vergangen. Leider scheint der große Atomunfall bereits in vielen Köpfen weltweit in Vergessenheit geraten zu sein, aber die Katastrophe und schlimme Folgen sind gar nicht vorbei!

Deshalb wollen wir Sayonara Nukes Berlin gemeinsam mit AntiAtom Berlin und Naturfreunde Berlin zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA auf die Straße gehen.

krötenwanderung[1]Ein Blick auf die Bankenlandschaft Deutschlands zeigt vieles, das uns die Galle hochkommen lässt. Schluss damit! Das Video greift Forderungen von Organisationen wie 'attac, urgewald, BUND, IPPNW...' mit auf. Ansehen, Teilen und Handeln!

...du vertraust dein geld leuten an, mit denen du niemals ohne zu kotzen einen trinken gehen würdest, denen du niemals vertrauen würdest. bei den grossbanken muss dein geld arbeiten, in jobs, die du selbst niemals machen würdest. wechsle deine bank.

Kampagne der EWS

EWS startet Massenbeschwerde

Kampagnen Text

Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die vorhergehende EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung diese Atombeihilfen genehmigt.

AKW Doel und Tihange

doel tihange protestIn Belgien werden noch immer in den AKWs Doel und Tihange in sieben Reaktorblöcken über 50 Prozent der Bruttostromerzeugung durch Atomkraft produziert. Betreiber der Atomkraftwerke ist Electrabel S.A., eine 100%ige-Tochtergesellschaft der Engie SA (ehemals GDF Suez).

Engie SA ist auch in Deutschland aktiv und erwirtschaftet einen Umsatz von 2,17 Mrd. Euro im Jahr. Der Hauptsitz von Engie Deutschland AG ist in der Friedrichstraße 200 in Berlin. Über die Vertriebsgesellschaft Energie SaarLorLux in Saarbrücken, an der Engie SA mehrheitlich beteiligt ist, werden über 160 000 Privat- und Gewerbekunden mit Strom, Gas und Wärme versorgt. Engie SA ist auch in Gera und Wuppertal an den Stadtwerke beteiligt.In Berlin ist Engie SA an der Berliner GASAG mit 31,6% beteiligt.

Bereits 2003 hatte die belgische Regierung entschieden aus der unverantwortlichen Atomenergienutzung auszusteigen. Seitdem ist jedoch nichts passiert. Vielmehr wurde durch durch die Regierung in Belgien beschlossen, die Nutzung der atomaren Schrottreaktoren bis zum Jahr 2025 zu verlängern.


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