Gorlebener Rostfässer sind inzwischen auch Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage. Zwei Rostfässer einer Charge von 70 Gebinden, die zur Konditionierung nach Duisburg bereitgestellt wurden, hatten die Diskussion um den Zustand im Fasslager Gorleben neu entfacht.

(...) Es müsse auch offengelegt werden, woher die 1.152 Gebinde, die neu konditioniert werden sollen, stammen und was drin ist. Die BI erinnert, dass diese Fässer in den 90er Jahren in das Endlager Morsleben verbracht werden sollten.

“Zum Glück wurde die Einlagerung dort gestoppt, das Atommülllager ist inzwischen havariert wie die Asse II. Die Sanierung wird mit rund 2,2 Milliarden Euro zu Buche schlagen – Kosten, die nicht etwa die Gesellschaft für Nuklearservice und andere Anlieferer zahlen wollen.” (Ehmke)