Anti-Atom-Berlin


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März 2017
März 2017

Donnerstag, 2. März 2017 19:00 - 22:00
Die Anti-Atom-Bewegung – Geschichte und Perspektiven“

Lesung von Hauke Benner:

Die Anti- AKW-Bewegung ist nach der 68er Studentenbewegung die größte außerparlamentarische Bewegung – bis heute. Wie erklärt sich diese Vehemenz? Was hat Menschen bewogen, aktiv zu werden, über sich selbst hinaus zu wachsen, Schritte zu wagen, die sie vorher vielleicht mal angedacht, aber nie umgesetzt haben?

Die Anti-Atom-Bewegung”, Tresantis (Hg.), Assoziation A.
Von der Bauplatzbesetzung in Wyhl 1975, über Brokdorf ’77 und Wackersdorf ’86 bis zu Castorschottern in Gorleben 2011.

Das Buch lässt damalige und heutige Protagonist*innen selbst zu Wort kommen.

Montag, 13. März 2017 20:00 - 22:00
Inside Fukushima

Inside FukushimaDer investigative Journalist Tomohiko Suzuki nutzte die Kanäle der japanischen Mafia, der »Yakuza«, um wenige Wochen nach der Havarie des Atomkraftwerks im März 2011 in Wallraff’scher Manier als Arbeiter bei den Aufräumarbeiten eingesetzt zu werden.
In seiner Reportage deckt er die Verbindungen zwischen der japanischen Atomindustrie und der Yakuza auf, ermöglicht verstörende Einblicke in das unmittelbare Geschehen auf dem AKW-Gelände und berichtet von Erlebnissen mit Firmen- und Yakuza-Bossen, den Arbeitern vor Ort und dem Arbeitsleben in der verbotenen Zone.

13.3, Berlin, Beginn 20.00, Mehringhof, Versammlungsraum,

Mit Tomohiko Suzuki, Sebastian Pflugbeil und Felix Jawinski.
Lesung aus dem Buch: Richard Schnell

Donnerstag, 23. März 2017 08:00 - 09:00
Nein zum vorgelegten Endlagersuchgesetz

Protest vor dem Bundestag: Nein zum vorgelegten Endlagersuchgesetz“

Am Donnerstag stimmt der Deutsche Bundestag über das „Gesetz zur Fortentwicklung des Gesetzes zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle und anderer Gesetze“ ab. Damit soll der zukünftige Weg zur Suche eines Atommülllagers eingeleitet werden. Trotz der Forderung der Anti-Atom-Initiativen und der Umweltverbände, Gorleben aus der Suche auszuschließen, wurde der Standort Gorleben ausdrücklich“ im Topf gelassen“.

Unzureichend umgesetzt werden Maßnahmen, die für mehr Transparenz im Suchverfahren und eine bessere Bürgerbeteiligung notwendig sind. Die Rechtsschutzmöglichkeit für betroffene Regionen müssen im Gesetz schon nach der obertägigen Auswahl in Frage kommender Standorte gewährleistet werden. Das Gesetzt wurde so geschrieben, dass möglichst reibungslos ein Atommülllager durchgesetzt werden kann. Dies wird jedoch ohne einen breiten gesellschaftlichen Konsens nicht gelingen.

Nicht akzeptabel ist, dass vor einer breiten gesellschaftlichen Diskussion die zukünftige Lagermethode für Atommüll ohne grundlegende Abwägung von Alternativen in dem Gesetz festgelegt wird. Auch die Auswahlkriterien im Gesetz sind so unpräzise formuliert, das wie bei Gorleben politische Standortbestimmungen möglich bleiben.

Das gesamte Gesetz

Wir fordern

 

  • Sofortige Beendigung der Atommüllproduktion in Deutschland
  • Keine Einschränkung des Klagerechts für die Bevölkerung
  • Organisationen eines offenen, transparenten Beteiligungsprozesses
  • Streichung von Gorleben als möglicher Standort aus dem Verfahren

 

Wir treffen uns 

Platz der Republik, vor dem Deutschen Bundestag

NaturFreunde Berlin

Anti Atom Berlin

Berliner Wassertisch

Donnerstag, 23. März 2017 11:30 - 13:30
Petition zum Atomwaffenverbot > Übergabe der Unterschriften und Mahnwache

Petition:
Stimmen Sie für das Atomwaffenverbot, Herr Steinmeier
Leider hat die Bundesregierung inzwischen angekündigt, nicht an den Verhandlungen über ein internationales Atomwaffenverbot teilzunehmen. Damit missachtet sie das Sicherheitsbedürfnis vieler atomwaffenfreier Staaten und schadet der abrüstungspolitischen Glaubwürdigkeit Deutschlands. Schon bei den UN-Abstimmungen im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung gegen die Verhandlungen gestimmt, nun will sie die Gespräche auch noch boykottieren!
Daher werden wir nach der Unterschriftenübergabe am 23. März von 11:30 bis 13:30 Uhr eine Mahnwache am Auswärtigen Amt abhalten. Wir brauchen kräftige Unterstützung! Wenn Du in Berlin bist, dann komm bitte und bring ein paar FreundInnen mit. Wir haben bereits ein großes Transparent und Infomaterialien für PassantInnen.

Nur wenige Tage später beginnen die UN-Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot am 27. März. Seit kurzem ist Sigmar Gabriel neuer Außenminister. Schreibe ihm über den deutschen UN-Botschafter in Genf eine Mail, damit die Bundesregierung doch noch an den Verhandlungen teilnimmt! Hier ist unsere Aktionsseite, wo eine vorformulierte Mail abgeschickt werden kann: http://nuclearban.de 

Donnerstag, 30. März 2017 19:00 - 22:00
Lesung: „Tod im AKW“

Lesung vom Autor Kai Horstmann:

Ein Mitarbeiter des AKW Krümel wird tot neben einer Parkbank aufgefunden. Sofort gerät der eigene Sohn ins Visier der Ermittler, weil dieser entschiedener Atomkraft-Gegner ist. Schon bald danach gibt es jedoch einen zweiten Mord, der zeigt, wie ernst die Täter es meinen. Der Sohn und seine Frau beschließen zusammen mit einem Berliner Rechtsanwalt, der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Dabei wird immer klarer: Das Mordopfer trug ein dunkles Geheimnis in sich. Die drei stoßen bei ihrer Recherche auf kriminelle Machenschaften einer skrupellosen Allianz, in die selbst ein Polizist mit verstrickt ist. Plötzlich geraten sie selbst in Lebensgefahr.. Kai Horstmann liest aus seinem Kriminalroman „Tod im AKW“


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