Anti-Atom-Berlin


Stop Atomtransporte!

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Am Freitag, den 11.11.2022, hat der Bundestag die Laufzeitverlängerung der drei letzten laufenden AKW beschlossen. Aus diesem traurigen Anlass haben Anti-Atom-Aktive von .ausgestrahlt, NaturFreunde, BUND, Anti Atom Berlin, AG Schacht Konrad und IPPNW zu einer Protestaktion vor dem Reichstag aufgerufen, um deutlich zu machen: Ein Weiterbetrieb der Atomkraftwerke? Gefährlich und Überflüssig. Stoppt den Unsinn!

 

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Fotos von Uwe Hiksch 

Die Internationale Ärzteorganisation IPPNW schreibt dazu in ihrem Artikel: Ohne Not und Nutzen:
" Dabei zeigt eben dieser Stresstest klar und deutlich, dass die Stromversorgung in Deutschland auch ohne Atomkraftwerke gewährleistet ist."
" und Tatsächlich trägt ein Weiterbetrieb ... nicht nennenswert zur Versorgungssicherheit bei, sondern stellt eine weitere, risikoreiche Sabotage der Energiewende dar."

Am Freitag, den 11.11.2022, will der Bundestag die Laufzeitverlängerung der drei letzten laufenden AKW beschließen. Aus diesem traurigen Anlass ruft .ausgestrahlt zu einer Protestaktion vor dem Reichstag auf, um deutlich zu machen: Ein AKW-Weiterbetrieb ist gefährlich und überflüssig.

Atomkraft ist hochriskant – und für die Energieversorgung in Deutschland absolut unnötig!
Auch der sogenannte Stresstest 2.0 zeigt: Die Stromversorgung in Deutschland ist sicher, auch ohne Atomkraftwerke.

Wir werden am 11.11. zeigen, dass die Anti-Atom-Bewegung sich gegen jeden Weiterbetrieb der deutschen AKW wehrt. Mit einem riesigen, rauchenden Riss-AKW, einem großen Banner, Anti-Atom-Fahnen und vielen Atommüllfässern wird .ausgestrahlt gemeinsam mit weiteren Organisationen und vielen Aktiven laut protestieren.

WANN: Freitag , 11. November, 8:30 Uhr
Wo: Platz der Republik, Berlin

Die frühe Uhrzeit ist bedingt durch die Tagesordnung im Bundestag: Ab 9 Uhr wird über die Änderung des Atomgesetzes diskutiert, um 10:20 Uhr will der Bundestag den Weiterbetrieb beschließen. Dies ist aber nur vermeintlich ein Nachteil, da so auch Menschen vor der Arbeit (oder auf dem Weg dahin) mitmachen können: Komme gerne auch nur für eine halbe Stunde vorbei! Bring Deine Anti-Atom-Fahne mit, informiere alle Deine Freund*innen und kommt gemeinsam. Aktuell braucht es jede Stimme gegen die Atomkraft!

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Wir stellen uns gegen einen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke in Deutschland. Alle AKW müssen spätestens am 31.12.2022 abgeschaltet werden. Die Stromversorgung ist im kommenden Winter selbst unter extremen Bedingungen gesichert. Jede Form des Weiterbetriebs eines AKWs - ob als sogenannter Reserve- oder Streckbetrieb - ist überflüssig und blockiert den Ausbau der dringend benötigten erneuerbaren Energien. Gegen jeglichen Betrieb eines AKW gibt es mehr als 100 gute Gründe...

Aktion vor der EU-Kommission, Unter den Linden 78. Kein Öko-Label für Gas und Atom. Atom und Gas sind nicht nachhaltig!

Mit Aktivist:innen aus: Extinction Rebellion Berlin, Fridays for Future Berlin, Omas for Future Berlin, Berlin4Future, Fossil Free Berlin, Parents for Future Berlin, AG Rote Klimakarte, Greenpeace Berlin, Anti Atom Berlin und Gas exit.

Am 20.05.2022 gab es eine weitere Aktion in anderer personeller Zusammensetzung. Hierzu die Pressemitteilung von Anti Atom Berlin » lesen

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Aktionsbilder: » ansehen

Am 20.05.2022 nahmen wir die Einladung vom Büro der EU-Abgeordneten Frau Gabriele Bischoff um 11:00 Uhr im Kurt-Schumacher-Haus Müllerstr. 163, 13353 Berlin wahr. Sie will im Parlament gegen den Vorschlag der Kommission zur Taxonomieverordnung stimmen, da er in der aktuellen Form Greenwashing erleichtert. Mitarbeiter des Büros von Frau Bischoff waren zugegen und nahmen unsere Forderungen persönlich entgegen. Atomkraft und fossiles Gas darf nicht als „nachhaltige“ Energien eingestuft werden, ist schon lange Frau Bischoffs Position.

Anfang Juli soll dieser Entwurf im EU-Parlament abgestimmt werden. „Wir sehen, welche Tragweite die EU-Taxonomie für die Zukunft der Energieversorgung in Europa hat. Ein grünes Mäntelchen für Gas und Atomkraft wäre ein großer Rückschritt für die Energiewende und die Versorgungssicherheit in Europa und würde die Erneuerbaren Energien ausbremsen. Die Taxonomie sollte Klarheit bringen, was als nachhaltig förderwürdig gilt und wohin sich Billionen von Anlegergeldern bewegen werden. Nur ein konsequenter Ausbau von erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind wird dem Klimawandel Einhalt gebieten können. Fossilen Energieträgern darf nicht der Weg geebnet werden. Das Ziel der EU bis 2050 ein klimaneutraler Kontinent zu sein, kann nicht erreicht werden, wenn Atomkraftwerke, die bis 2045 eine Baugenehmigung erhalten, bis in die 2100er Jahre mit Atomstrom die Erneuerbaren Energien im Netz blockieren. Sie dienen so nur den Interessen mancher Länder und nicht nachhaltigen Klimazielen“, erklärt Frau Beyme von Anti Atom Berlin.

Danach schloss sich eine Kundgebung an der EU-Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin an. Sie war an alle EU-Abgeordneten gerichtet, besonders an Frau Bentele (CDU), die nicht für einen Meinungsaustausch zur Verfügung stand.

Die Aufnahme von Atomkraft und fossilem Gas in die EU-Taxonomie zementiert die fossil-atomaren Technologien und die Abhängigkeiten, die diese mit sich bringen. Deswegen fordern wir von Frau Bentele MDEP, Anfang Juli im EU-Parlament gegen den Vorschlag der EU-Kommission zu stimmen.

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Hintergrund:

Die EU-Taxonomie klassifiziert nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten, um mit dieser Einstufung Finanzströme in diese Wirtschaftsbereiche umzuleiten und Greenwashing zu verhindern. Die Taxonomie selbst ist bereits in Kraft, jedoch bislang ohne Atomkraft und fossiles Gas. Auf politischen Druck u.a. von Frankreich (Atomkraft) und Deutschland (Gas) sollen diese hoch umstrittenen Technologien nun in die EU-Taxonomie aufgenommen werden, wozu die EU-Kommission einen Vorschlag (Delegierter Rechtsakt) erarbeitet hat. Dieses Vorhaben würde laut verschiedensten Finanzinstitutionen[1], unter anderem der EU-eigenen Berater*innenplattform zu Nachhaltigen Finanzen[2], die Glaubwürdigkeit der gesamten EU-Taxonomie gefährden. Das EU-Parlament könnte in der Abstimmung Anfang Juli die Aufnahme von Atomkraft und fossilem Gas mit einfacher Mehrheit stoppen.

 

[1] Siehe: Open letter Offener Brief Atomkraft als Ausschlusskriterium

[2] Siehe: https://ec.europa.eu -> Response to the Complementary Delegated Act


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